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Beste Medikamentenwirkung trotz eingeschränkter Nierenfunktion

Auf Holzblöcken ist das Wort nephrotoxic drug zu lesen, darum herum liegen verschiedene Pillen und es steht eine Dose mit Tabletten zwischen den beiden Worten. Gleich dahinter steht ein 3D-Modell einer Niere. Dies alles befindet sich auf einem Tisch an dem eine Ärztin sitz und sich Ultraschallbilder ansieht.

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Beste Medikamentenwirkung trotz eingeschränkter Nierenfunktion

Fachbeitrag

Allgemeinmedizin

Onkologie

mgb medizin Redaktion

Verlag

1 MIN

Erschienen in: internistische Praxis

Tumorpatientinnen und -patienten leiden häufig unter eingeschränkter Nierenfunktion, die die Therapieoptionen limitiert, oder entwickeln unter der Therapie eine Nierenfunktionsstörung. Neue Medikamente erweitern die Optionen, doch die Abschätzung der Nierenfunktion bleibt entscheidend. Dies erfordert eine präzise Einschätzung im klinischen Alltag.

Zusammenfassung

Nierenfunktionseinschränkungen liegen bei einer Vielzahl von Tumorpatientinnen und -patienten vor, ebenso entwickeln zahlreiche auch Nierenfunktionsstörungen. Das Auftreten von Tumoren ist deutlich erhöht bei Menschen mit eingeschränkter Nierenfunktion, gleichzeitig ist die Therapie häufig genau durch diese limitiert, viele Medikamente müssen angepasst werden oder können ab einem bestimmten Stadium der Einschränkung gar nicht mehr gegeben werden. Neuere Tumormedikamente haben das Spektrum renaler Nebenwirkungen erweitert, zum anderen aber auch die Patientengruppe erweitert, die auch bei eingeschränkter Niereninsuffizienz oder gar Dialysepflichtigkeit eine Therapie erhalten kann. Die Nierenfunktion wird zumeist über Näherungsgleichungen von Markern wie Kreatinin oder Cystatin C geschätzt. Hierin liegen Limitationen, die im klinischen Alltag beachtet werden sollten.

Autorin und Autor: S. Delecluse, M. Zeier

Der kostenpflichtige Originalbeitrag zu diesem Thema wurde veröffentlicht in internistische praxis 2026; 70 (1): 65–73.

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