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Chronische Nierenkrankheit früh erkennen, Dialyse vermeiden: Screening zählt!

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Chronische Nierenkrankheit früh erkennen, Dialyse vermeiden: Screening zählt!

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Nieren und Harnwege

mgb medizin Redaktion

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Erschienen in: Der Allgemeinarzt

Das Bild einer chronischen Nierenkrankheit (CKD) als schleichend fortschreitende, nicht aufzuhaltende Erkrankung ist überholt. Mit modernen Therapien lässt sich mittlerweile das Risiko für ein Fortschreiten der CKD signifikant senken – und das unabhängig vom Krankheitsstadium. Mit dem kombinierten Einsatz mehrerer Medikamentenklassen kann auch ein langfristiger Stillstand der Nierenschädigung zum realistischen Ziel werden. So kann eine Dialysepflicht häufig verhindert oder zumindest über viele Jahre hinauszögert werden. Voraussetzung dafür ist jedoch eine frühzeitige Diagnose. Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e. V. (DGfN) fordert daher ein konsequentes, modernes Nierenscreening. Zur Früherkennung reichen zwei einfache Untersuchungen: ein Bluttest zur Bestimmung der geschätzten glomerulären Filtrationsrate (eGFR) sowie ein Urintest auf Albumin (Urin-Albumin-Kreatinin-Quotient, UACR), wobei Albumin im Urin häufig das früheste messbare Zeichen einer Nierenschädigung ist. Daher sollte nie alleine nur die Filterleistung bestimmt werden.

Trotz dieser Fortschritte werden Nierenkrankheiten in Deutschland aber noch immer zu selten frühzeitig erkannt. Aus Sicht der DGfN müssen daher Früherkennung und moderne Therapie künftig konsequent zusammengedacht werden.


Quelle: Pressemeldung Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e.V. (DGfN)

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