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Fieber in Neutropenie

Auf dem Foto hält eine Krankenschwester ein Thermometer mit hohem Temperaturergebnis dahinter sieht man verschwommen eine ältere Frau in einem Bett.

Quelle: © gamelover – stock.adobe.com

Fieber in Neutropenie

Fachbeitrag

Allgemeinmedizin

Onkologie

mgb medizin Redaktion

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2 MIN

Erschienen in: internistische Praxis

Ambulante Therapie bei Patientinnen und Patienten mit geringem Risiko für einen komplizierten Verlauf

Die febrile Neutropenie (FN) ist eine schwere Komplikation der Krebstherapie, die meist als Fieber unklarer Genese auftritt. Das Risiko für einen komplizierten Verlauf lässt sich anhand der Neutropeniedauer und des MASCC-Scores einschätzen. In allen Fällen ist ein engmaschiges klinisches Monitoring unerlässlich.

Zusammenfassung

Die febrile Neutropenie (FN) ist eine schwere Komplikation der Krebsbehandlung. Eine Verzögerung der therapeutischen Maßnahmen resultiert in komplizierten Verläufen mit erheblicher Letalität. Dauer der Neutropenie, Grunderkrankung, klinischer Status in der FN, Komorbidität und Compliance der Patientinnen und Patienten sind wesentliche Faktoren in der Abschätzung des Risikos für einen komplizierten Verlauf. Betroffene mit hohem Risiko mit einer zu erwartenden Neutropenie von >7 Tagen und diejenigen in klinisch unklarer und instabiler Situation müssen unter stationären Bedingungen versorgt werden. Für klinisch wenig symptomatische Patientinnen und Patienten mit kurzer Neutropeniedauer und einem stabilen Umfeld und guter Compliance ist eine ambulante Versorgung mit einer oralen Therapie möglich . Dabei ist das tägliche klinische Monitoring für alle Patientinnen und Patienten in FN unverzichtbar.

Autor: M. Sandherr

Der kostenpflichtige Originalbeitrag zu diesem Thema wurde veröffentlicht in internistische praxis 2026; 70 (2): 222–232.

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