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Influenza: Nasale Gedächtniszellen verlangsamen Grippeviren

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Influenza: Nasale Gedächtniszellen verlangsamen Grippeviren

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mgb medizin Redaktion

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Erschienen in: Der Allgemeinarzt

Derzeit verfügbare Grippeimpfstoffe werden als Injektionen in den Arm verabreicht und regen hauptsächlich die Immunreaktionen im Blut an. Schwedische Forscher arbeiten aktuell an der Entwicklung eines Grippeimpfstoffs, der durch die Nase verabreicht werden kann. Ziel: Die Abwehrkräfte des Körpers dort zu stärken, wo das Virus erstmals auf das Immunsystem trifft. 

Grundlage war die Identifizierung einer Gruppe von Gedächtniszellen, sog. CD4-Gedächtnis-T-Zellen, die nach einer Influenza-Infektion im Nasengewebe verbleiben. Wenn der Körper erneut mit dem Virus konfrontiert wird, können sie sich schnell reaktivieren. So kann das Immunsystem das Virus direkt an der Stelle bekämpfen, an der es in den Körper gelangt ist. Die Studie zeigt, dass die Gedächtniszellen die virale Replikation in der Nase reduzieren und so zu einem besseren Schutz vor Krankheiten beitragen können.

In Studien an Mäusen, fanden die Wissenschaftler zudem heraus, dass diese Immunzellen helfen, die Viruslast zu begrenzen und Gewebeschäden in der Nase während einer nachfolgenden Infektion zu verringern. In Zellen aus der Nasenschleimhaut gesunder Erwachsener fanden die Forscher denselben Typ Influenza-spezifischer Gedächtniszellen – ein Hinweis, dass eine ähnliche lokale Immunabwehr auch beim Menschen existieren könnte.

Literatur: Mathew NR et al. J Exp Med (2026) 223 (5): e20251793.

https://doi.org/10.1084/jem.20251793

Quelle: Pressemitteilung Universität Göteborg

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