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Koronare mikrovaskuläre Erkrankungen: Diagnose und Management

Eine Person in einem blau und weiß gestreiftem Hemd hält ein digitales Herzmodell in einer Hand, welches auch die kleinen Gefäße zeigt.

Quelle: © Sergey Nivens – stock.adobe.com

Koronare mikrovaskuläre Erkrankungen: Diagnose und Management

Fachbeitrag

Allgemeinmedizin

Herz und Kreislauf

mgb medizin Redaktion

Verlag

2 MIN

Erschienen in: internistische Praxis

Koronare mikrovaskuläre Erkrankungen (CMD) sind eine häufige unterschätzte Ursache von Ischämie und Angina pectoris ohne Stenosen. Der Beitrag zeigt, wann an CMD zu denken ist und welche Diagnostik und Therapie gemäß ESC-Leitlinie 2024 sinnvoll ist. Dies soll zu einer besseren Versorgung der Betroffenen beitragen.

Zusammenfassung

Koronare mikrovaskuläre Erkrankungen (CMD) sind eine häufige, jedoch lange unterschätzte Ursache von Myokardischämie, insbesondere bei Patientinnen und Patienten mit typischen Angina-pectoris-Symptomen ohne signifikante epikardiale Stenosen. Durch Fortschritte in der invasiven und nichtinvasiven Diagnostik hat die CMD in den letzten Jahren an klinischer Sichtbarkeit gewonnen und ist heute als eigenständige Erkrankung mit prognostischer Relevanz anerkannt.

Die ESC-Leitlinie 2024 empfiehlt erstmals ein systematisches Vorgehen zur Diagnose und Therapie bei Patientinnen und Patienten mit ANOCA (Angina with No Obstructive Coronary Artery disease), INOCA (Ischemia with No Obstructive Coronary Artery disease) und MINOCA (Myocardial Infarction with Non-Obstructive Coronary Arteries), wobei der differenzierte Einsatz moderner Bildgebung und funktioneller Tests im Vordergrund steht.

Therapeutisch steht eine individuell angepasste, pathogeneseorientierte Strategie im Vordergrund: Risikofaktoroptimierung und gezielte medikamentöse Therapie (z. B. Betablocker, ACE-Hemmer, Kalziumantagonisten) können die Symptomlast deutlich senken, die Prognose verbessern und die Lebensqualität steigern.

Autorinnen und Autoren: V. Martínez Pereyra, L. Saccardi, P. Ong

Der kostenpflichtige Originalbeitrag zu diesem Thema wurde veröffentlicht in internistische praxis 2026; 70 (2): 172–180.

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