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DIE ZAHL

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Schmerz, Sonstiges

mgb medizin Redaktion

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Erschienen in: Der Allgemeinarzt

1,5 bis 1,9 Millionen – das ist Hochrechnungen zufolge die Anzahl der Menschen in Deutschland, die medikamentenabhängig sind. Basis dafür sind Verordnungszahlen von Medikamenten, die eine psychische Wirkung erzeugen und daher ein Abhängigkeitspotenzial haben können. Dies trifft auf ca. 4-5% der häufig verordneten Arzneimittel zu. Exakte Zahlen sind allerdings nur schwer zu ermitteln. Da die Abhängigkeit vielfach weder ärztlicherseits noch von den Betroffenen erkannt wird, liegen hierzulande nur Schätzungen vor. Die Dunkelziffer dürfte laut Experten entsprechend hoch sein. Das geht aus dem „DHS Jahrbuch SUCHT 2026“ von der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) hervor.

Hauptverursacher für Medikamentenabhängigkeit sind Benzodiazepine und die mit ihnen verwandten Z-Substanzen. Sie wirken beruhigend und schlaffördernd, werden aber entgegen den Empfehlungen zu häufig langfristig und insbesondere älteren Menschen verschrieben. Die Verordnungszahlen zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sinken zwar, doch die Medikamente werden vielfach auch auf Privatrezepten verordnet. An zweiter Stelle stehen die Opioide, die immer häufiger zulasten der GKV verordnet werden. Sie können bei Krebsschmerzen und starken nicht dauerhaften Schmerzen sehr effektiv sein. Bei längerfristiger Einnahme verlieren sie ihre Wirkung und die Dosis muss immer erhöht werden.

Das DHS Jahrbuch SUCHT 2026 ist online verfügbar unter: JBSucht2026_Inhalt WEB.indd

Redaktion

 Quelle: Pressemitteilung Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS)  

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