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Mensch vs. KI: Ärzte sind ChatGPT bei der Pharmaberatung überlegen

Illustration eines menschlichen Arztes und eines KI-Roboters mit Stethoskop, symbolisiert die Zusammenarbeit und Unterschiede in der modernen Medizin.

Quelle: © mast3r – stock.adobe.com

Mensch vs. KI: Ärzte sind ChatGPT bei der Pharmaberatung überlegen

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Erschienen in: Der Allgemeinarzt

KI-Chatbots kommen zunehmend auch in medizinischen Facheinrichtungen zum Einsatz, wie z. B. in der Dermatologie, Gynäkologie und Radiologie – oder in der klinischen Pharmakologie. Doch im Gegensatz zu den anderen Disziplinen muss der Nutzen von KI-Chatbots wie z.B. ChatGPT in der Arzneimitteltherapie noch hinterfragt werden.

Inwieweit ChatGPT (frei verfügbare Version 3.5) medizinisches Fachpersonal bei der Beantwortung pharmakotherapeutischer Anfragen unterstützen kann, wurde jetzt von Forschern der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) bewertet. Dazu beantwortete ein Team aus Ärzten und Apothekern 70 reale Fragen, die an das Arzneimittelinformationszentrum der MHH gestellt wurden. Parallel dazu generierte ChatGPT Antworten auf dieselben Fragen, die mit den Ärzte-generierten Antworten verglichen wurden.  

Ergebnis: Die Antworten von ChatGPT waren hinsichtlich der Qualität, der Informationen und tatsächlicher Korrektheit deutlich schlechter als die von Ärzten generierten Antworten. Die Autoren raten daher dringend von der derzeitigen Verwendung von ChatGPT (Version 3.5) in der pharmakotherapeutischen Beratung ab. Zumindest sollten Ärzte sich nicht (ausschließlich) auf die Ratschläge von KI-Chatbots verlassen.

Quelle: Krichevsky B et al. Br J Clin Pharmacol 2025;e70321. doi:10.1002/bcp.70321

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