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Patentiertes Hydrogel: Neuer Ansatz für eine sichere Wundheilung

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Patentiertes Hydrogel: Neuer Ansatz für eine sichere Wundheilung

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mgb medizin Redaktion

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Erschienen in: Der Allgemeinarzt

Wird die Haut verletzt, können Bakterien über die Wunden in den Körper gelangen und zum Teil lebensbedrohliche Infektionen verursachen. Primäre Anforderungen des Wundmanagements sind daher bakterielle Infektionen verhindern und Wundheilung verbessern. Ein innovatives, therapeutisches Hydrogel für Wundauflagen, maßgeblich entwickelt von Chemikern der Universität Siegen, scheint diese Anforderungen zu erfüllen: Es schützt Wunden, unterstützt die Heilung und bekämpft wirksam Infektionen – auch solche durch multiresistente Bakterien. Basis sind Polymere, die mittels Lichtbestrahlung miteinander verbunden und dann mit Wasser zum Quellen gebracht werden. Das Besondere: In das Hydrogel ist zusätzlich ein antimikrobielles Protein eingebettet, das Wundinfektionen verhindern kann. Bisher sind keine Resistenzen gegen dieses Protein bekannt. Es ist zudem so fest verankert, dass es nicht in den Körper des Patienten gelangt. Ein weiteres Plus: durch die gewebeähnliche Struktur kann das Hydrogel in entsprechend ausgestatteten Wundverbänden im wässrigen Wundmedium quellen und klebt nicht an der Haut. Dadurch kann die Wunde besser abheilen.

Derzeit suchen die Wissenschaftler noch nach einer Lösung, um das bereits patentierte Hydrogel mit einer geeigneten Wundauflage zu verbinden.

Quelle: Pressemitteilung Universität Siegen

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