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Resistente Keime: Neuer Test zeigt, welche Antibiotika wirklich wirken

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Resistente Keime: Neuer Test zeigt, welche Antibiotika wirklich wirken

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mgb medizin Redaktion

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Erschienen in: Der Allgemeinarzt

Antibiotikaresistente Bakterien entziehen sich durch Mutationen zunehmend der Wirkung gängiger Medikamente. Keime können sich aber noch auf eine andere Weise abschirmen, indem sie sich in eine Art Ruhezustand versetzen. Sie vermehren sich dann zwar nicht, sterben aber durch Antibiotika auch nicht ab. Nach Absetzen der Antibiotikatherapie wachen sie wieder auf und wachsen weiter. Bei der Wahl des Medikamentes kommt daher darauf an, dass die Bakterien im Körper tatsächlich restlos eliminiert werden. Oft werden Wirkstoffe jedoch „nur“ danach bewertet, wie gut sie das Bakterienwachstum unter Laborbedingungen stoppen. Forscher der Universität Basel haben nun eine neue Methode entwickelt, mit der sich messen lässt, wie effektiv Antibiotika Bakterien tatsächlich abtöten. Das sogenannte „Antimicrobial Single-Cell Testing“ beruht auf mikroskopischen Aufnahmen von Millionen von einzelnen Bakterien unter tausenden verschiedenen Bedingungen. So lässt sich den Forschern zufolge genau messen, welcher Bakterien-Anteil durch die Therapie eliminiert wird. Bei 65 Kombinationstherapien am Tuberkulose-Erreger Mycobacterium tuberculosis sowie an Bakterienproben von 400 Patienten mit einer anderen komplexen Lungeninfektion (Auslöser: Mycobacterium abscessus) konnte das Verfahren bereits erfolgreich getestet werden.

Literatur: Jovanovic A et al. Nature Microbiology 2026; doi: 10.1038/s41564-025-02217-y

Quelle: Presseinformation Universität Basel

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