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Rettungseinsätze: KI soll bei schnellerer Ortung von Notrufen helfen

Krankenwagen im Einsatz mit eingeschaltetem Blaulicht auf einer städtischen Straße.

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Rettungseinsätze: KI soll bei schnellerer Ortung von Notrufen helfen

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Erschienen in: Der Allgemeinarzt

Im Ernstfall zählt jede Sekunde. Doch wenn Anrufer ihren Standort nicht genau kennen, kostet das für das Rettungsteam wertvolle Zeit. Eine neue KI könnte künftig helfen, Notrufe schneller zu orten – auch ohne GPS. Der DRK-Rettungsdienst in Ravensburg hat diese KI, die anhand von Gebäudebeschreibungen bei der Ortung helfen soll, getestet – mit Erfolg!    

Das Projekt „112 – KI rettet Leben“ soll einspringen, wenn die automatische Standortübertragung per Handy-GPS nicht funktioniert. Dem DRK zufolge kommt das immerhin in rund 30% der Fälle vor. Dann versucht die KI, auf Basis markanter Beschreibungen wie „Kirche“ oder „Brücke“ den Ort einzugrenzen. Erste Tests zeigen: Statt 20 möglicher Einsatzorte bleiben mit KI nur noch drei übrig. 

Bislang lief das Projekt nur in einer simulierten Umgebung. Für die nächste Phase benötigt das DRK Bodensee-Oberschwaben noch Fördermittel. Sollte sich das System bewähren, könnte es landesweit in Baden-Württemberg eingeführt werden. 

Quelle: dpa / DÄB 

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