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Typ-1-Diabetes: Zusätzliche Metformin-Gabe kann Insulinbedarf reduzieren

Kind hält ein Blutzuckermessgerät und einen Teddybären, symbolisch für Typ-1-Diabetes.

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Typ-1-Diabetes: Zusätzliche Metformin-Gabe kann Insulinbedarf reduzieren

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mgb medizin Redaktion

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Erschienen in: Der Allgemeinarzt

Typ-1-Diabetes (T1D) ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem die insulinproduzierenden Zellen im Pankreas zerstört – Folge: absoluter Insulinmangel. T1D-Patienten benötigen daher lebenslang Insulin, um ihren Blutzuckerspiegel zu regulieren. Bei einigen kann die dauerhafte Insulinbehandlung zu einer Insulinresistenz führen, d.h. zur Regulierung des Blutzuckerspiegels ist immer mehr Insulin erforderlich. Insulinresistenz ist aber auch ein bislang unterschätzter kardiovaskulärer Risikofaktor bei T1D. Australische Forscher suchten daher nach einer Möglichkeit, dieser Insulinresistenz entgegenzuwirken. In ihrer Studie prüften sie, ob Metformin, das zur Bekämpfung der Insulinresistenz bei Typ-2-Diabetes verwendet wird, bei T1D den gleichen Effekt haben könnte. Dazu erhielten 40 junge Erwachsene mit T1D und bestehender Insulinresistenz zusätzlich zur Insulinbehandlung randomisiert über 6 Monate entweder Metformin oder Placebo. Das Ergebnis: Entgegen der Annahme kommt es unter Metformin zu keiner Verminderung der Insulinresistenz und auch zu keinen Veränderungen des Blutzuckerspiegels. Jedoch verringerte Metformin die erforderliche Menge an Insulin, um den Blutzucker stabil zu halten: Patienten unter Metformin benötigten etwa 12% weniger Insulin als die Placebo-Gruppe.  

Literatur: Snaith JR et al. Nat Commun 2025; 16: 9884. https://doi.org/10.1038/s41467-025-65951-1 

Quelle: Pressemitteilung Garvan Institute of Medical Research, Sydney / Australien 

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