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Vitamin D: Individueller Effekt auf epigenetische Regulation

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Vitamin D: Individueller Effekt auf epigenetische Regulation

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mgb medizin Redaktion

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Erschienen in: Der Allgemeinarzt

Zahlreiche Studien schreiben Vitamin D immunmodulatorisches Potenzial zu. Für einen möglichen präventiven Effekt einer Vitamin D-Supplementierung bei verschiedenen Krankheiten, wie auch Krebs, fehlt allerdings noch der wissenschaftliche Nachweis. Der Schlüssel könnte in der epigenetischen Regulation liegen, die von der Ernährung beeinflusst wird. So kommt es bei der Entstehung von Krebserkrankungen unter anderem durch Genmutation zu einer epigenetischen Fehlregulierung. Vitamin D kann über die Bindung an den Vitamin D-Rezeptor Gene ein- oder ausschalten und so Einfluss auf die Modulation des Immunsystems nehmen.

Polnische Forscher fanden heraus, dass das Genom, das für die epigenetischen Regulierungen codiert, bei verschiedenen Menschen sehr unterschiedlich auf eine Vitamin D-Supplementierung reagiert. Die Forscher haben dazu die in-vivo-Effekte von Vitamin D (1.000 IE/kg) auf die Immunantwort bei 45 gesunden Personen untersucht. Mittels Genexpressionsanalyse identifizierten sie 758 Gene, die signifikant auf Vitamin D reagierten. Auf die Änderung des Vitamin-D-Status reagierten die Probanden sehr unterschiedlich: Bei den High Respondern kam es bereits bei geringer Änderung zu einer starken Genexpression, im Gegensatz zu den Low Respondern, die auf diesen Vitamin-Status fast nicht reagierten.

Quelle: Gospodarska E et al. Sci Rep 2025 15: 17334. https://doi.org/10.1038/s41598-025-02495-w

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