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Vorhofflimmern: Frühe Rhythmuskontrolle auch bei Adipositas und Typ-2-Diabetes

Vorhofflimmern: Frühe Rhythmuskontrolle auch bei Adipositas und Typ-2-Diabetes

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Erschienen in: Der Allgemeinarzt

Patienten mit neu diagnostiziertem Vorhofflimmern (VHF) und kardiovaskulären Erkrankungen profitieren von einer frühen rhythmus-erhaltenden Therapie. Das hat die internationale EAST-AFNET 4-Studie bereits vor 5 Jahren herausgefunden. Eine frühe Rhythmuskontrolle mit Antiarrhythmika und/oder Katheterablation reduzierte das Risiko für schwere kardiovaskuläre Komplikationen (Todesfälle, Schlaganfälle, Hospitalisierung aufgrund von Herzinsuffizienz oder akutem Koronarsyndroms).

Doch wie wirksam und sicher ist eine frühe Rhythmuskontrolle bei VHF-Patienten mit Begleiterkrankungen wie Adipositas oder Diabetes? Die aktuelle Sekundäranalyse der EAST-AFNET 4-Studie gibt darüber Aufschluss. Bei 1.086 Patienten mit Adipositas und 1.690 ohne Adipositas veränderte die Begleiterkrankung die Wirkung der frühen rhythmuskontrollierenden Therapie nicht. Auch bei 694 Patienten mit Diabetes gab es keine Wechselwirkung mit dem Behandlungseffekt einer frühen Rhythmus­kontrolle. Es gab keinen Unterschied in den Sicherheitsergebnissen zwischen Patienten mit und ohne Diabetes.

Eine frühe rhythmuskontrollierte Therapie bei Patienten mit VHF ist demnach wirksam und sicher – auch wenn Begleiterkrankungen wie Adipositas oder Diabetes vorliegen.

Quelle: Metzner A et al. JAMA Cardiol 2025. doi:10.1001/jamacardio.2025.2374

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