Im Rahmen der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Forschung in Freiburg wurde Dr. Matthias Farlik-Födinger mit dem Paul-Langerhans-Preis ausgezeichnet. Die Auszeichnung würdigt seine kontinuierlichen, innovativen Beiträge zur molekularen Aufklärung dermatologischer Krankheitsbilder.
Der seit 2003 jährlich ausgeschriebene und von der Amgen GmbH gestiftete Paul-Langerhans-Preis gehört zu den bedeutendsten Auszeichnungen für dermatologische Wissenschaft im deutschsprachigen Raum (DACH). Er richtet sich gezielt an forschende Arbeitsgruppenleiter unter 50 Jahren in der Mitte ihrer akademischen Laufbahn. Ein unabhängiges Kuratorium bewertet dabei die Originalität, Relevanz und wissenschaftliche Qualität der Publikationen der vergangenen fünf Jahre.
Farlik-Födinger leitet seit 2019 das INIMAC-Labor an der Universitätsklinik für Dermatologie der Medizinischen Universität Wien. Im Zentrum seiner Arbeit steht die Rolle angeborener Immunzellen – insbesondere von Makrophagen und natürlichen Killerzellen (NK-Zellen) – innerhalb der Tumormikroumgebung sowie bei Infektionskrankheiten der Haut. Mit dem Einsatz moderner Sequenzierungstechnologien zur epigenetischen Charakterisierung leistet seine Gruppe fundamentale Pionierarbeit, um die molekularen Mechanismen gesunder sowie krankhaft veränderter Hautzellen zu entschlüsseln. Seine in hochrangigen Fachjournalen veröffentlichten Arbeiten wurden bereits mehrfach prämiert, unter anderem mit dem MEDA-Preis der Österreichischen Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie (ÖGDV). Dr. Farlik-Födinger ist zudem Mitglied des Comprehensive Cancer Center der MedUni Wien.






