Steigende UV-Exposition, eine alternde Bevölkerung und wachsende Herausforderungen in der Prävention aber auch in der Versorgung rücken Hautkrebserkrankungen weiter in den Fokus. Zum Beispiel im Rahmen Der „5th Multi-Stakeholder Summit on Occupational Skin Cancer: The Sleeping Giant”, der anlässlich des EADV-Kongresses am 2. Oktober 2026 in Wien stattfindet.
Prof. Dr. Swen-Malte John, Direktor des Niedersächsischen Instituts für Berufsdermatologie, der den Summit maßgeblich mit organisiert, plädiert für einen konsequenten Blick auf berufliche UV-Belastung, für den Erhalt niedrigschwelliger Screening- und Versorgungsstrukturen sowie für eine enge Zusammenarbeit von Dermatologie und Onkologie. Auch angesichts gesundheitspolitischer Debatten komme es dabei darauf an, die Versorgung nicht entlang der eigenen Fachgrenzen zu denken.
Lieber Professor John, Sie verknüpfen Hautkrebsprävention mit Themen wie Klimawandel und Arbeitsmedizin. Warum gehört das zusammen und sollte uns gerade nach einem so heißen Sommer beschäftigen?

Prof. Dr. med. John: „Hautkrebs durch UV-Strahlung ist vom Klimawandel nicht zu trennen. Wenn sich klimatische Bedingungen verändern, steigen in vielen Regionen die UV-Expositionen. Das liegt nicht nur daran, dass Menschen bei höheren Temperaturen weniger Kleidung tragen und sich länger im Freien aufhalten. Hinzu kommen Veränderungen der terrestrischen UV-Strahlung selbst. Eine aktuelle Analyse bodengestützter Messdaten aus 40 europäischen Regionen dokumentiert für viele Standorte steigende erythemwirksame UV-Expositionen. Die Zunahmen waren regional unterschiedlich ausgeprägt, betrafen aber auch nördliche und zentrale Teile Europas (1).
Das gilt für die Allgemeinbevölkerung, aber in besonderer Weise für beruflich exponierte Personen. Wer regelmäßig im Freien arbeitet, ist über Jahre und Jahrzehnte relevanten kumulativen UV-Dosen ausgesetzt. Bei Bauarbeitern wurden in verschiedenen Untersuchungen in ganz Europa Expositionen bis zu 600 Standard-Erythem-Dosen pro Jahr gemessen, bei Landwirten Werte von mehr als 450. Diese Belastungen unterstreichen die Bedeutung konsequenter Prävention, Früherkennung und berufsdermatologischer Versorgung (2).“
Sie betonen, dass beruflich bedingter Hautkrebs in europäischen Regelwerken bislang nicht ausreichend abgebildet wird. Wo sehen Sie den größten Widerspruch?
Prof. Dr. med. John: „Wenn man die europäische „Recommendation of Occupational Diseases“ anschaut, findet man dort noch historische berufliche Krebsrisiken. Ein prägnantes Beispiel sind die Chimney Boys im England des 18. Jahrhunderts. Sir Percivall Pott beschrieb bei diesen Kaminjungen Skrotalkarzinome, die mit Teerexposition assoziiert waren. Die Kinder kletterten in Kamine, kamen mit karzinogenen Teerverbindungen in Kontakt und schliefen teils in ihrer kontaminierten Kleidung. Das war ein Meilenstein der Arbeitsmedizin: eine der ersten beschriebenen Berufserkrankungen überhaupt. Zum Glück existiert dieses Berufsbild nicht mehr. Umso bemerkenswerter ist, dass ein heute hochrelevanter Risikofaktor – die berufliche UV-Exposition – in den EU-Empfehlungen vollkommen fehlt. Dabei ist Hautkrebs durch UV-Strahlung für viele Beschäftigte im Freien ein realer und vermeidbarer Teil des Berufsrisikos. Das müsste sich deutlicher in Prävention, Anerkennung und Versorgung widerspiegeln.“
Welche Bedeutung hat das Hautkrebsscreening in diesem Zusammenhang?
Prof. Dr. med. John: „Das Hautkrebsscreening erfüllt mehr als eine diagnostische Funktion. Es transportiert auch eine primärpräventive Botschaft: UV-Strahlung kann Hautkrebs verursachen, und wir können uns schützen. Ein breit zugängliches Screening schafft Aufmerksamkeit für Lichtschutz, für Veränderungen der eigenen Haut und für die Notwendigkeit, Auffälligkeiten früh abklären zu lassen. Wenn Screeningstrukturen eingeschränkt werden, besteht deshalb nicht nur die Gefahr einer späteren Diagnostik. Es kann auch das Bewusstsein für UV-Schutz und Hautkrebsprävention sinken. Solche Präventionsbotschaften dürfen nicht saisonal vermittelt werden – ein kurzer Schwerpunkt im Sommer reicht nicht. Sie müssen kontinuierlich bleiben und in die Versorgungsrealität eingebettet sein“
Kongressverweis: EADV 2026 (Wien) und DERM Alpin (Salzburg)
Der Multi-Stakeholder Summit on Occupational Skin Cancer findet anlässlich des EADV in Wien am 2. Oktober 2026 statt.Die umfangreiche Session am Freitagnachmittag, bei der zahlreiche renommierte Referenten aus unterschiedlichen Ländern vertreten sind, widmet sich einem zentralen und oft unterschätzten Thema der Dermatologie und verspricht wegweisende Impulse für die tägliche Praxis.
“The Sleeping Giant”-Agenda:
https://eadv.org/wp-content/uploads/2026/08/Agenda-5-Multistakeholder-SummitVienna-2-oct-2026-EADV-Congress-1.pdf
Auf dem DERM Alpin-Kongress in Salzburg (16.-18-10.) ist Prof. Dr. John gleich mit zwei in diesem Kontext besonders relevanten Vorträgen vertreten: 1. Zauberformel Basistherapie – Rezidivprophylaxe bei Psoriasis und atopischer Dermatitis; 2. Neues breites Einsatzspektrum von EIS: Hautkrebs und Hautbarriere.
Programm DERM Alpin: https://derm-alpin.com/
Was steht bei den Diskussionen rund um den Zugang zur fachärztlichen dermatologischen Versorgung auf dem Spiel?
Prof. Dr. med. John: „Für Hauttumoren ist der frühe fachärztliche Blick besonders wichtig. Viele bösartige Hautveränderungen sind sichtbar und können bei rechtzeitigem Handeln erfolgreich behandelt werden. Das Wort „heilbar“ sollte man bei Krebserkrankungen immer mit der notwendigen Vorsicht verwenden. Aber gerade bei malignen Hauttumoren kann eine frühe Diagnose den Behandlungsaufwand und die Belastung für die Patienten erheblich begrenzen. Wenn der Zugang zum Dermatologen z.B. im Rahmen eines nicht gut durchdachten Primärärztemodells erschwert wird, kann das negative Folgen haben. Daten aus den Niederlanden zeigen, dass bei schlechterem unmittelbarem Zugang zur Dermatologie die Tumordicke bei Erstdiagnose höher sein kann. Für die Prognose, insbesondere bei malignen Melanomen, ist das von zentraler Bedeutung. Versorgungspolitische Entscheidungen sollten deshalb immer mitbedenken, wie sie sich auf die Zeit bis zur fachärztlichen, in diesem Falle dermatologischen Abklärung auswirken. Das betrifft auch Diskussionen um ein Primärarztsystem. Koordinierte Versorgung ist sinnvoll, darf aber nicht dazu führen, dass ein hautonkologischer Verdacht unnötig lange im System zirkuliert. Besonders für beruflich verursachte Erkrankungen sollte der direkte Zugang zur spezialisierten Versorgung erhalten bleiben.“
Wo liegen die zentralen Schnittstellen zwischen Dermatologie und Onkologie?
Prof. Dr. med. John: „Der entscheidende Punkt ist die Versorgungskette. Am Anfang stehen Prävention, Risikokommunikation und die frühzeitige Abklärung. Dermatologinnen und Dermatologen sind dabei für die klinische Beurteilung, die Diagnostik und die initiale Therapie unverzichtbar. Bei fortgeschrittenen Erkrankungen gewinnt die strukturierte Zusammenarbeit mit der Onkologie an Gewicht. Für komplexe Hauttumorerkrankungen sind interdisziplinäre Tumorboards ein wesentliches Instrument. Hier lassen sich chirurgische, dermatologische, onkologische, radiotherapeutische und gegebenenfalls pathologische Perspektiven zusammenführen. Gerade weil die therapeutischen Optionen zunehmen, ist die gemeinsame, patientenbezogene Abwägung entscheidend. Das gilt beispielsweise für immunonkologische Therapien: So können z.B. PD-1-Inhibitoren und Kombinationstherapien bei fortgeschrittenen Hauttumoren wichtige Optionen darstellen. Gleichzeitig sind diese Behandlungen kostenintensiv und erfordern eine sorgfältige Indikationsstellung, Überwachung und das Management potenzieller Nebenwirkungen. Interdisziplinarität ist damit nicht nur ein organisatorisches Ideal, sondern klinisch sinnvoll und ökonomisch relevant.“
Warum ist die frühe dermatologische Intervention auch aus onkologischer Sicht bedeutsam?
Prof. Dr. med. John: „Weil sie dazu beitragen kann, Hauttumoren früher in die passende Versorgungsschiene zu bringen. Bei Patienten mit malignem Melanom oder nicht melanozytärem Hautkrebs war die Teilnahme am Hautkrebsscreening in einer Routinedatenanalyse mit einer geringeren Rate tumorassoziierter Krankenhauskontakte assoziiert (3). Zugleich steigen mit der zunehmenden Krankheitslast die Herausforderungen für Kliniken und spezialisierte Zentren: Die Zahl stationärer Behandlungsfälle mit Hauptdiagnose Hautkrebs hat sich in Deutschland zwischen 2004 und 2024 nahezu verdoppelt (4). Natürlich ist nicht jede fortgeschrittene Erkrankung durch Prävention oder Screening vermeidbar. Der Grundsatz bleibt jedoch: Je früher eine auffällige Läsion erkannt, dermatologisch eingeordnet und behandelt wird, desto günstiger sind häufig die Voraussetzungen für die weitere Versorgung.“
Sie beschäftigen sich in Osnabrück mit der elektrischen Impedanzspektroskopie (EIS) als diagnostischem Werkzeug. Was kann dieses Verfahren für Dermatologie und Onkologie interessant machen?
Prof. Dr. med. John: „Die elektrische Impedanzspektroskopie, kurz EIS, bietet die Möglichkeit, über elektrische Eigenschaften der Haut zusätzliche Informationen zu gewinnen. Sie kann als ergänzendes Verfahren helfen, gutartige und bösartige Hautveränderungen zu unterscheiden. Das ist sowohl für Dermatologen als auch für Onkologen interessant, weil es die klinische und bildgebende Beurteilung potenziell um eine weitere Dimension ergänzt. Der besondere Ansatz besteht darin, dass klassische bildgebende Verfahren häufig vor allem Oberflächenstrukturen erfassen. Veränderungen in tieferen Hautschichten, etwa infiltrative Prozesse oder Ansammlungen von Entzündungszellen, lassen sich damit nicht immer in gleicher Weise beurteilen. Die Impedanzmessung kann hier zusätzliche Hinweise liefern. Sie ersetzt weder die klinische Expertise noch etablierte diagnostische Verfahren oder die histopathologische Abklärung, kann aber als nichtinvasives Zusatzverfahren eine sinnvolle Ergänzung darstellen.
Darüber hinaus wird untersucht, inwiefern sich EIS zur Bewertung der Hautbarrierefunktion nutzen lässt. Nach Angaben von Prof. John laufen dazu Studien und Kalibrierungsarbeiten an mehreren Standorten, darunter Osnabrück, Mainz und Bonn. Ziel ist es, die Messung so zu standardisieren, dass Aussagen zur Barrierefunktion verlässlich interpretierbar werden. Ein Gedanke ist dabei besonders attraktiv: Ein nichtinvasives, wiederholt einsetzbares Verfahren könnte perspektivisch sowohl bei onkologischen Fragestellungen als auch bei der Beurteilung der Hautbarriere zusätzliche Informationen liefern. Das positive Potenzial liegt gerade in dieser Verbindung zweier dermatologisch relevanter Funktionsbereiche. Entscheidend wird sein, die Evidenz weiterzuentwickeln, geeignete Indikationen zu definieren und die Abrechnungssituation klar zu gestalten.“
Welche Rolle spielt die GOÄ-Diskussion in Bezug auf neue diagnostische Möglichkeiten?
Prof. Dr. med. John: „Bei neuen oder weiterentwickelten apparativen Verfahren stellt sich für Praxen immer auch die Frage, wie sie im Vergütungssystem abgebildet werden. Mit Blick auf mögliche Änderungen der GOÄ ist noch offen, wie apparative Leistungen künftig angemessen berücksichtigt werden. Für die Versorgung ist das nicht nebensächlich: Wenn nützliche diagnostische Verfahren keine tragfähige Abbildung in der Gebührenordnung finden, kann dies die Implementierung im Praxisalltag erschweren. Es geht dabei nicht darum, Verfahren unkritisch zu etablieren. Entscheidend sind Nutzen, Evidenz, eine präzise Indikationsstellung und ein sinnvoller Platz im diagnostischen Ablauf. Wenn diese Kriterien erfüllt sind, sollte die Vergütung aber nicht zum Hindernis für Innovation und qualitätsgesicherte Versorgung werden.“
Sie betonen neben der Onkologie auch die Bedeutung der Hautbarriere. Weshalb ist das ein Thema für eine fachübergreifende Versorgung mit Blick auf die Hautgesundheit?
Prof. Dr. med. John: „Bei chronisch-entzündlichen Dermatosen, insbesondere bei atopischer Dermatitis und Handekzemen, ist die Pflege der Hautbarriere keine Nebensache. Sie ist ein tragender Bestandteil der Therapie. In Leitlinien wird die konsequente Basispflege entsprechend als Grundlage der Versorgung verstanden.
Das lässt sich Patienten im individuellen Gespräch sehr anschaulich erklären, wenn man die Hornschicht der Haut mit einer Backsteinmauer vergleicht: Die Korneozyten sind die Ziegel, die Lipide dazwischen der Zement. Bei intensivem oder wiederholtem Wasserkontakt quellen die Korneozyten auf. Der Verband dieser „Mauer“ gerät bildlich gesprochen aus den Fugen. Die Folge ist ein paradoxer, aber klinisch gut bekannter Effekt: Kontakt mit Wasser kann die Haut austrocknen, weil eine geschädigte Barriere den transepidermalen Wasserverlust begünstigt.
Für die Praxisdemonstration nutzen wir in Osnabrück dafür zwei Zuckerwürfel: Einer wird mit Hautschutzcreme bestrichen, der andere bleibt unbehandelt. Beide kommen in ein Glas Wasser. Der unbehandelte Zuckerwürfel löst sich rasch auf, während der eingecremte länger stabil bleibt. Das Bild ist nicht als naturwissenschaftlich exaktes Hautmodell gedacht, veranschaulicht aber niedrigschwellig das Prinzip: Ein Lipidfilm kann die Einwirkung von Wasser auf die Barriere verlangsamen. Für die Versorgung von Handekzemen und anderen Barriere-Erkrankungen ist diese Perspektive besonders relevant. Feuchtarbeit, häufiges Händewaschen, okklusive Handschuhe und Schwitzen können die Hautbarriere zusätzlich belasten. Eine individuell passende, konsequent umgesetzte Basistherapie kann dazu beitragen, Symptome zu lindern und Rezidiven vorzubeugen.“
Zusammenfassung
Die beiden Fachrichtungen Dermatologie und Onkologie „begegnen“ sich beim Hautkrebs nicht erst im fortgeschrittenen Stadium. Sie sind bereits über Prävention, Risikoerfassung, frühe Diagnostik und durchlässige Überweisungswege miteinander verbunden. Je besser diese Kette funktioniert, desto eher können komplexe Verläufe verhindert, Behandlungsentscheidungen fundiert getroffen und moderne Therapieoptionen gezielt eingesetzt werden. Gleichzeitig sind die Diskussionen um Hautkrebsscreening, fachärztliche Zugänge und mögliche Veränderungen im EBM und in der GOÄ deshalb mehr als berufspolitische Randthemen. Sie betreffen unmittelbar die Frage, wie früh Hautkrebs künftig erkannt wird, welche diagnostischen Innovationen den Weg in die Regelversorgung finden und wie gut interdisziplinäre Versorgung praktisch funktionieren kann. Interdisziplinäre Zusammenarbeit macht die Hautkrebsversorgung stark – vorausgesetzt, Prävention, Diagnostik und Therapie bleiben gleichermaßen zugänglich und verlässlich finanziert. Ein starker Zusammenschluss aus Onkologie und Dermatologie kann hier helfen, „eine Sprache zu sprechen“.
Über den Experten
Professor Dr. med. Swen-Malte John ist Direktor des Niedersächsischen Instituts für Berufsdermatologie (NIB) und Forschungskoordinator des von ihm gegründeten Instituts für interdisziplinäre Dermatologische Prävention und Rehabilitation (iDerm) an der Universität Osnabrück. Er gehört weltweit zu den führenden Experten auf dem Gebiet der Berufsdermatologie, Allergologie und Umweltmedizin. Der Dermatologe ist maßgeblich in internationale Gremien eingebunden (u. a. aktiv an Initiativen und Berichten der WHO und ILO beteiligt) und verbindet in seiner Arbeit klinische Dermatologie mit interdisziplinären Ansätzen aus Prävention, Rehabilitation und Gesundheitspädagogik.
Das Interview führte Sabine Mack.
Literatur
- Schmalwieser AW, Lorenz S, Klyshkina D, Klotz B, Schwarzmann M, Simic S, et al. Recent increases in solar UV radiation across Europe: a 40-location study to identify trend boundaries. Photochemical & Photobiological Sciences. 2026. doi:10.1007/s43630-026-00971-4.studie-fur-Zitierung-1-2.pdf
- Wittlich M, Westerhausen S, Böhlandt A, et al. Exposure to solar ultraviolet radiation of different outdoor workers in Germany. International Journal of Environmental Research and Public Health. 2016;13(3):328. doi:10.3390/ijerph13030328.
- Garbe C, Katalinic A, Böttcher S, et al. Hautkrebsscreening und medizinische Behandlungsintensität bei malignem Melanom und nichtmelanozytärem Hautkrebs. Deutsches Ärzteblatt. 2024;121(24):825–832. doi:10.3238/arztebl.m2024.0100.
- AOK-Bundesverband. Hautkrebsbehandlungen in Kliniken nahezu verdoppelt. G+G; 28. Mai 2026. Verfügbar unter: https://www.aok.de/pp/gg/update/hautkrebs-destatis/





