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Neues Präventionsnetzwerk für Erwachsene mit angeborenem Herzfehler

Hände halten digitale medizinische Symbole – digitale Gesundheit und Medizin Netzwerk für bessere Patientenversorgung

Neues Präventionsnetzwerk für Erwachsene mit angeborenem Herzfehler

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Herzklappen- und strukturelle Erkankungen

mgb medizin Redaktion

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Erschienen in: herzmedizin

Mit EMAH-plus startet in München ein deutschlandweites, translational ausgerichtetes Netzwerk, das die Versorgung und Lebensqualität von Erwachsenen mit angeborenem Herzfehler durch innovative Präventions- und Rehabilitationsangebote nachhaltig verbessern will.

Ganzheitliche Versorgung durch Zusammenarbeit führender Kliniken und Institute

Erwachsene mit angeborenem Herzfehler (EMAH) sind trotz medizinischer Fortschritte lebenslang herzkrank und bleiben eine besonders gefährdete Patientengruppe. Häufig treten im Verlauf weitere Herz- und Begleiterkrankungen sowie psychosoziale Belastungen auf. Die langfristige Stabilität ihrer Gesundheit hängt wesentlich von strukturierten präventiven und rehabilitativen Maßnahmen ab, doch die Mehrheit erhält aktuell keine adäquate Nachsorge.

Das neue Netzwerk „EMAH-plus“ am Deutschen Herzzentrum München (DHM) bringt führende Kliniken, Institute und Forschungszentren zusammen, um Prävention, Rehabilitation und Gesundheitsförderung für EMAH ganzheitlich und patientennah zu etablieren. An Bord sind unter anderem die Klinik für angeborene Herzfehler und Kinderkardiologie sowie mehrere Universitätskliniken.

Patientenorientierte Angebote und Versorgungsforschung im Fokus

Eine besondere Rolle spielen Patientenorganisationen und Fördereinrichtungen wie die Deutsche Herzstiftung e.V., Herzkind e.V., Herzschwäche Deutschland e.V, der Förderverein des Deutschen Herzzentrums München sowie der Förderverein des europäischen Kinderherzzentrums e.V., das Projekt unterstützen und dazu beitragen, die Angebote patientenorientiert zu gestalten und in die Fläche zu tragen. Das Netzwerk arbeitet eng mit Hausärzten zusammen, um Versorgungslücken zu schließen, Versorgungsforschung voranzutreiben und die Lebensqualität der Betroffenen zu steigern. Ziel von EMAH-plus ist ein strukturiertes Programm, mit dem Probleme frühzeitig erkannt, Komplikationen vermieden und die Gesundheitskompetenz von Patientinnen und Patienten und Angehörigen gestärkt werden. So soll sichergestellt werden, dass EMAH „nicht nur überleben, sondern gut leben – medizinisch stabil, sozial integriert und mit bestmöglicher Lebensqualität.“, erklärt Prof. Dr. Dr. Harald Kaemmerer von der Klinik für angeborene Herzfehler und Kinderkardiologie am Deutschen Herzzentrum München (DHM) der Technischen Universität München (TUM).

Quelle: Pressemitteilung Klinikverbund der Deutschen Rentenversicherung Rheinland, Dezember 2025

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