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PCSK9-Antikörper reduzieren kardiovaskuläres Risiko bei ASCVD

3D-Illustration von Antikörpern in Blautönen – symbolisiert den Einsatz von PCSK9-Antikörpern bei ASCVD

Quelle: © ustas – stock.adobe.com

PCSK9-Antikörper reduzieren kardiovaskuläres Risiko bei ASCVD

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Kardiologie

Prävention und Rehabilitation

mgb medizin Redaktion

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3 MIN

Erschienen in: herzmedizin

Bereits bei etablierter atherosklerotischer Herz-Kreislauf-Erkrankung – auch ohne vorangegangenes akutes Ereignis – kann eine frühzeitige Behandlung mit PCSK9-Antikörpern das Risiko schwerwiegender kardiovaskulärer Komplikationen deutlich senken. Das belegen aktuelle Studiendaten.

Kardiovaskuläre Erkrankungen: ein unterschätztes Risiko vor dem Erstereignis

Kardiovaskuläre Erkrankungen sind weltweit und auch in Deutschland die häufigste Todesursache – sie sind für rund 32 % aller Todesfälle verantwortlich [1–3]. Ein konsequentes Lipidmanagement gilt als eine der wichtigsten präventiven Maßnahmen zur Risikosenkung, und zwar sowohl vor als auch nach einem akuten kardiovaskulären Ereignis [4, 5].

Nach aktuellem wissenschaftlichem Konsensus beginnt die Sekundärprävention bereits bei der Diagnose einer klinisch etablierten atherosklerotischen kardiovaskulären Erkrankung (ASCVD) – unabhängig davon, ob bereits ein ischämisches Akutereignis wie Herzinfarkt oder Schlaganfall aufgetreten ist [6]. Gemäß der ESC/EAS-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der Dyslipidämien haben diese Patientinnen und Patienten ein sehr hohes kardiovaskuläres Risiko und sollten einen LDL-C-Zielwert von unter 55 mg/dl (< 1,4 mmol/l) sowie eine Reduktion des Ausgangswerts um mindestens 50 % anstreben [4, 5].

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