3D-Illustration einer Immunzelle umgeben von Erythrozyten in einem entzündeten Blutgefäß als Symbolbild für kardiovaskuläre Inflammation

Herzinfarkt: Wenn Cholesterin nicht reicht – Inflammation als neues Therapieziel

Pharmaservice

Trotz optimal eingestellter Blutfettwerte erleiden viele Herzpatienten erneute Ereignisse. Beim DGK-Jahreskongress 2026 in Mannheim diskutierten führende Kardiologen, warum chronische Entzündung als eigenständiger Risikofaktor dringend mitbehandelt werden muss – und was die neue Zulassung von Colchicin für die Praxis bedeutet.

Kardiologie

Prävention und Rehabilitation

Beitrag lesen
Durchgebrochene Zigarette auf blauem Hintergrund – Symbol für Raucherentwöhnung und Tabakstopp zur Senkung des kardiovaskulären Risikos

Tabakkonsum und kardiovaskuläres Risiko: Neue Wege zur Rauchentwöhnung

Fachartikel

Tabakkonsum bleibt der wichtigste vermeidbare Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dieser Artikel beleuchtet die kardiovaskulären Schädigungsmechanismen durch Zigarettenrauch, quantifiziert das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko und stellt aktuelle Entwöhnungsstrategien vor – von Vareniclin über Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGAs) bis zur neuen GKV-Erstattungsregelung ab August 2025.

Kardiologie

Prävention und Rehabilitation

Beitrag lesen
Patientin Vivien F. liegt im Krankenhausbett und hält ihren Neugeborenen Sohn Juda Michael im Arm; Partner Benedikt sitzt lächelnd neben ihr – kurz nach der Geburt am Campus Virchow-Klinikum der Charité trotz schwerer Herzerkrankung der Mutter.

Klartext Frauenherzen: Warum Herzmedizin Frauen anders in den Blick nehmen muss

News

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache bei Frauen – doch viele medizinische Standards orientieren sich bis heute am männlichen Patienten. Das Deutsche Herzzentrum der Charité startet jetzt eine Initiative für mehr Aufmerksamkeit.

Kardiologie

Sonstiges

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Fluoreszenzmikroskopie: Kardiomyozyten (orange), kardiale Fibroblasten (grün) und Endothelzellen (magenta) aus patientenspezifischen Stammzellen, Noonan-Syndrom-Forschung, UMG Göttingen

Noonan-Syndrom: UMG-Forschende entdecken zentralen Mechanismus für Herzschäden

News

Wissenschaftler der Universitätsmedizin Göttingen haben einen entscheidenden Prozess aufgedeckt, der bei der Erbkrankheit Noonan-Syndrom zu schweren Herzveränderungen führt – und einen vielversprechenden Therapieansatz identifiziert.

Kardiologie

Herzmuskelerkrankungen und Herzinsuffizienz

Beitrag lesen
Dr. Christof Lenz, Dr. Aiste Liutkute und Prof. Dr. Niels Voigt (v.l.n.r.) im Labor der Universitätsmedizin Göttingen – Forschungsteam der Vorhofflimmern-Studie

Vorhofflimmern: Beide Herzvorhöfe stärker betroffen als bisher gedacht

News

Neue Studienergebnisse der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) stellen ein bisheriges Grundverständnis der häufigsten Herzrhythmusstörung infrage: Bei anhaltendem Vorhofflimmern sind nicht nur der linke, sondern auch der rechte Herzvorhof tiefgreifend verändert. Die Erkenntnisse könnten die Behandlung der Erkrankung künftig beeinflussen.

Kardiologie

Herzrhythmusstörungen

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Illustration: Interdisziplinäres Team aus Ärzten und Pflegepersonal fügt Puzzleteile zusammen – Symbol für die Zusammenarbeit von Neurologie, Kardiologie und weiteren Fachrichtungen bei der Früherkennung der ATTR-Amyloidose

ATTR-Kardiomyopathie: Frühzeitige interdisziplinäre Diagnostik rettet Leben

Fachartikel

Die Transthyretin-Amyloidose (ATTR) wird häufig zu spät erkannt – mit gravierenden Folgen für die Prognose. Neurologische Symptome wie Polyneuropathie oder Karpaltunnelsyndrom sind oft Erstkontakt zur Versorgung, doch die entscheidende kardiale Beteiligung bleibt dabei häufig unentdeckt. Neurologinnen und Neurologen können durch gezielte Aufmerksamkeit für kardiale Red Flags den Weg zu lebensrettenden Therapien ebnen.

Kardiologie

Amyloidose

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Adipositastherapie mit Inkretinanaloga Semaglutid und Tirzepatid zur Gewichtsreduktion

Adipositastherapie mit Inkretinanaloga: Liraglutid, Semaglutid und Tirzepatid

Fachartikel

Adipositas hat weltweit epidemische Ausmaße angenommen: Seit 1999 hat sich die Prävalenz bei Erwachsenen verdoppelt, bei Jugendlichen sogar vervierfacht. Die Behandlung erfordert einen multimodalen Ansatz – neue Inkretinanaloga wie Semaglutid und Tirzepatid haben der Therapie dabei revolutionäre Perspektiven eröffnet.

Kardiologie

Adipositas

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3D-Illustration von Lipoproteinen und Erythrozyten im Blutkreislauf bei Hypertriglyceridämie

ApoC-III-Hemmung bei FCS und schwerer Hypertriglyceridämie

Pharmaservice

Mit Olezarsen ist seit September 2025 ein gezielter ApoC-III-Hemmstoff bei familiärem Chylomikronämie-Syndrom (FCS) zugelassen. Die Studien CORE und CORE2 untersuchten den Ansatz auch bei schwerer Hypertriglyceridämie.

Kardiologie

Dyslipidämien

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Blüte der Herbstzeitlosen (Colchicum autumnale), aus der der Wirkstoff Colchicin gewonnen wird

COLXI®: Erste zugelassene Sekundärprophylaxe nach Myokardinfarkt

Pharmaservice

Seit März 2026 ist COLXI® in Deutschland zugelassen – als erste Sekundärprophylaxe nach Myokardinfarkt, die gezielt kardiovaskuläre Inflammation adressiert. Ein bedeutsamer Schritt hin zu einer leitliniengerechten Versorgung.

Kardiologie

Koronare und Gefäßerkrankungen

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Arzt arbeitet am Laptop mit digitalen Symbolen für KI, Herzmedizin und Vernetzung

Digitale Kardiologie: BIOTRONIK, Charité und DHZC kooperieren

News

Berlin stärkt seine Rolle als europäisches Zentrum für digitale und translationale Herzmedizin – mit einer wegweisenden Forschungspartnerschaft und einer neuen Stiftungsprofessur.

Kardiologie

Sonstiges

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