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COLXI®: Erste zugelassene Sekundärprophylaxe nach Myokardinfarkt

Blüte der Herbstzeitlosen (Colchicum autumnale), aus der der Wirkstoff Colchicin gewonnen wird

Quelle: © Daniele Mezzadri – stock.adobe.com

COLXI®: Erste zugelassene Sekundärprophylaxe nach Myokardinfarkt

Aus der Industrie

Kardiologie

Koronare und Gefäßerkrankungen

mgb medizin Redaktion

Verlag

4 MIN

Erschienen in: herzmedizin

Seit März 2026 steht mit COLXI® erstmals in Deutschland ein Präparat zur Sekundärprophylaxe nach einem Myokardinfarkt zur Verfügung, das gezielt die kardiovaskuläre Inflammation adressiert.* Der Wirkstoff Colchicin – bekannt aus der Behandlung von Gichtanfällen – erhält damit eine neue, eigenständige Zulassung in der Kardiologie. Für behandelnde Ärztinnen und Ärzte sowie für Patientinnen und Patienten bedeutet dies einen bedeutsamen Schritt hin zu einer leitliniengerechten Versorgung.

Entzündung als zentraler Treiber kardiovaskulärer Ereignisse

Die Koronarsklerose, die zum Herzinfarkt führt, geht bei vielen Betroffenen mit einer erhöhten Entzündungsreaktion einher – erkennbar an einem Anstieg des C-reaktiven Proteins. Trotz optimaler Kontrolle klassischer Risikofaktoren bleibt ein entzündungsbedingtes Restrisiko bestehen. Genau hier setzt COLXI® an: Als niedrig-dosiertes Colchicin (0,5 mg einmal täglich) wirkt es breit anti-inflammatorisch und reduziert nachweislich das Risiko für schwere kardiovaskuläre Folgeereignisse.

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