Einem internationalen Team ist es gelungen, mit Hilfe eines Magnetfelds die Aktivität von tief im Schädel liegenden Hirnstrukturen gezielt zu beeinflussen.
Die gezielte Aktivierung spezieller Nervenzellen durch Lichtpulse lindert im Tiermodell Bewegungsstörungen bei Morbus Huntington und stellt die gesunde Nervenzellaktivität wieder her. Das zeigt eine jetzt veröffentlichte Studie.
Der Kongress markierte eine besondere Premiere: Erstmals wurde die Veranstaltung gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen (DPG), dem Arbeitskreis Botulinumtoxin und der Arbeitsgemeinschaft Tiefe Hirnstimulation organisiert.
Die Parkinson-Krankheit (PK) ist eine chronische, progredient verlaufende Erkrankung und stellt die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung dar. Charakteristika der Erkrankung sind eine Bewegungsarmut, Rigor und Tremor.
Der Parkinson-Kongress 2026 stellte die systemische Bewegungssteuerung in den Fokus. DPA Med knüpft daran mit einer nicht-invasiven, robotikgestützten Therapie an, die rhythmische Reize zur Bewegungsorganisation nutzt.
Nicht-motorische Symptome sind zunehmend in den Fokus der klinisch behandelnden Ärztinnen und Ärzte als auch der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gerückt, denn sie begleiten die Parkinson-Krankheit von den ersten prodromalen Anzeichen bis in das Spätstadium, verändern ihr klinisches Profil und therapeutische Anforderungen im Krankheitsverlauf und bestimmen die Lebensqualität der Betroffenen häufig stärker als die motorische Symptomatik.
Über Jahrzehnte galt diese phänotypische Beschreibung, ergänzt durch neuropathologische Befunde post mortem, als Goldstandard der Diagnostik . Die klinischen Diagnosekriterien der Movement Disorder Society (MDS) haben dieses Vorgehen weiter verfeinert, bleiben aber letztlich symptomzentriert.
Die fortgeschrittene Parkinson-Krankheit stellt eine besondere klinische Herausforderung dar, da sie sich nicht eindeutig über Krankheitsdauer oder klassische Stadieneinteilungen definieren lässt. Vor diesem Hintergrund gewinnen strukturierte Screening-Ansätze und geräteunterstützte Therapien zunehmend an Bedeutung.
Die Neurologie erweitert ihr diagnostisches Spektrum: Digitale Technologien eröffnen neue Möglichkeiten, um Krankheitsverläufe objektiv, kontinuierlich und patientennah im Alltag zu erfassen.
Einem internationalen Team ist es gelungen, mit Hilfe eines Magnetfelds die Aktivität von tief im Schädel liegenden Hirnstrukturen gezielt zu beeinflussen.
Die gezielte Aktivierung spezieller Nervenzellen durch Lichtpulse lindert im Tiermodell Bewegungsstörungen bei Morbus Huntington und stellt die gesunde Nervenzellaktivität wieder her. Das zeigt eine jetzt veröffentlichte Studie.
Der Kongress markierte eine besondere Premiere: Erstmals wurde die Veranstaltung gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen (DPG), dem Arbeitskreis Botulinumtoxin und der Arbeitsgemeinschaft Tiefe Hirnstimulation organisiert.
Die Parkinson-Krankheit (PK) ist eine chronische, progredient verlaufende Erkrankung und stellt die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung dar. Charakteristika der Erkrankung sind eine Bewegungsarmut, Rigor und Tremor.
Der Parkinson-Kongress 2026 stellte die systemische Bewegungssteuerung in den Fokus. DPA Med knüpft daran mit einer nicht-invasiven, robotikgestützten Therapie an, die rhythmische Reize zur Bewegungsorganisation nutzt.
Nicht-motorische Symptome sind zunehmend in den Fokus der klinisch behandelnden Ärztinnen und Ärzte als auch der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gerückt, denn sie begleiten die Parkinson-Krankheit von den ersten prodromalen Anzeichen bis in das Spätstadium, verändern ihr klinisches Profil und therapeutische Anforderungen im Krankheitsverlauf und bestimmen die Lebensqualität der Betroffenen häufig stärker als die motorische Symptomatik.
Über Jahrzehnte galt diese phänotypische Beschreibung, ergänzt durch neuropathologische Befunde post mortem, als Goldstandard der Diagnostik . Die klinischen Diagnosekriterien der Movement Disorder Society (MDS) haben dieses Vorgehen weiter verfeinert, bleiben aber letztlich symptomzentriert.
Die fortgeschrittene Parkinson-Krankheit stellt eine besondere klinische Herausforderung dar, da sie sich nicht eindeutig über Krankheitsdauer oder klassische Stadieneinteilungen definieren lässt. Vor diesem Hintergrund gewinnen strukturierte Screening-Ansätze und geräteunterstützte Therapien zunehmend an Bedeutung.
Die Neurologie erweitert ihr diagnostisches Spektrum: Digitale Technologien eröffnen neue Möglichkeiten, um Krankheitsverläufe objektiv, kontinuierlich und patientennah im Alltag zu erfassen.
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