Für Esketamin Nasenspray (SPRAVATO®) von Janssen, der Pharmasparte des Gesundheitskonzerns Johnson & Johnson, wurde in Kombination mit einem selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) bzw. einem Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRI) für die therapieresistente Depression ein beträchtlicher Zusatznutzen vom Gemeinsamen Bundesausschuss anerkannt.
Auf der 9. Jahrestagung der European Academy of Neurology (EAN) trafen sich fast 6.000 Neurologen in Budapest oder nahmen online an dem Kongress teil. EAN-Präsident Prof. Paul Boon, Ghent, konnte auch dieses Jahr wieder auf ein breites Themenfeld verweisen. Eine kleine Auswahl.
Sprechen ist ein Kommunikationsmittel, das als selbstverständlich gilt, bis diese Selbstverständlichkeit zerbricht. Der Verlust der Lebensqualität bis hin zum Verlust der identitätsstiftenden Stimme kann zu sozialer Isolation, Depression und Arbeitsverlust führen. Es gibt vielfältige Ursachen für Kommunikationsstörungen.
Dysphagie ist ein klinisch relevantes Problem bei der idiopathischen Parkinson-Erkrankung und atypischen Parkinson-Syndromen wie der Multisystematrophie und 4-Repeat-Tau-Spektrum-Erkrankungen wie der progressiven supranukleären Blickparese. Die meisten Patienten sind im Verlauf ihrer Erkrankung in unterschiedlichem Maße von Dysphagie betroffen.
Einer bevölkerungsbasierten Studie aus Südkorea zufolge ist eine allergische Rhinitis mit einem erhöhten Risiko für die Entwicklung einer Parkinson-Erkrankung assoziiert – und das auch bei Menschen, die nicht rauchen, keinen Alkohol trinken und sich regelmäßig bewegen. Für Asthma bronchiale und atopische Dermatitis ergab sich eine ähnliche Tendenz, die aber nicht signifikant war.
Boston Scientific veröffentlichte Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von 1.000 Menschen mit chronischen Schmerzen, laut denen dieses Leiden in Deutschland unterdiagnostiziert ist. Gerade jüngere Schmerzleidende sind hiervon häufig betroffen, die angeben, dass sie chronische Schmerzen haben, aber ohne Diagnose leben. Laut der Umfrage haben Frauen häufiger das Gefühl, dass ihr Umfeld das volle Ausmaß ihrer Leiden nicht nachvollziehen kann.
Mit einer heute gestarteten Kampagne auf digitalen Medienträgern im öffentlichen Raum in zehn deutschen Großstädten unterstützt Ströer die Initiative der „Deutschen Demenzhilfe“ #bademantelchallenge – Für ein Leben ohne Demenz. Die Aktion setzt Zeichen der Solidarität für Menschen mit Demenz und wirbt um Spenden für die Demenzforschung.
Schmerz und affektive Symptome treten häufig im Kontext von akuten Entzündungsprozessen, aber auch bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen auf, mit teils erheblichen Folgen für die gesundheitsbezogene Lebensqualität. Vor diesem Hintergrund ist es im Sinne eines biopsychosozialen Ansatzes von Bedeutung, psychologische Einflussfaktoren auf entzündungsassoziierte Symptome zu identifizieren und ggf. für therapeutische Interventionen zu nutzen.
Die interdisziplinäre Forschungsinitiative „Cognitive Vitality“ an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg erforscht, wie künftig durch neue Therapieansätze und Interventionen die geistige Leistungsfähigkeit auch bei körperlichen Beeinträchtigungen erhalten und gestärkt werden kann.
Die S1-Leitlinie „Hypoxisch-ischämische Enzephalopathie (HIE) im Erwachsenenalter“ der Deutschen Gesellschaft für Neurologie wurde überarbeitet und neu publiziert. Die federführenden Autoren, PD Dr. Christoph Leithner, Berlin, und Prof. Dr. Andreas Bender, München und Burgau, legen mit der umfassenden Aktualisierung eine Leitlinie vor, die das gegenwärtige Wissen zur Diagnostik, Therapie und Langzeitverlauf der HIE widerspiegelt.
Für Esketamin Nasenspray (SPRAVATO®) von Janssen, der Pharmasparte des Gesundheitskonzerns Johnson & Johnson, wurde in Kombination mit einem selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) bzw. einem Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRI) für die therapieresistente Depression ein beträchtlicher Zusatznutzen vom Gemeinsamen Bundesausschuss anerkannt.
Auf der 9. Jahrestagung der European Academy of Neurology (EAN) trafen sich fast 6.000 Neurologen in Budapest oder nahmen online an dem Kongress teil. EAN-Präsident Prof. Paul Boon, Ghent, konnte auch dieses Jahr wieder auf ein breites Themenfeld verweisen. Eine kleine Auswahl.
Sprechen ist ein Kommunikationsmittel, das als selbstverständlich gilt, bis diese Selbstverständlichkeit zerbricht. Der Verlust der Lebensqualität bis hin zum Verlust der identitätsstiftenden Stimme kann zu sozialer Isolation, Depression und Arbeitsverlust führen. Es gibt vielfältige Ursachen für Kommunikationsstörungen.
Dysphagie ist ein klinisch relevantes Problem bei der idiopathischen Parkinson-Erkrankung und atypischen Parkinson-Syndromen wie der Multisystematrophie und 4-Repeat-Tau-Spektrum-Erkrankungen wie der progressiven supranukleären Blickparese. Die meisten Patienten sind im Verlauf ihrer Erkrankung in unterschiedlichem Maße von Dysphagie betroffen.
Einer bevölkerungsbasierten Studie aus Südkorea zufolge ist eine allergische Rhinitis mit einem erhöhten Risiko für die Entwicklung einer Parkinson-Erkrankung assoziiert – und das auch bei Menschen, die nicht rauchen, keinen Alkohol trinken und sich regelmäßig bewegen. Für Asthma bronchiale und atopische Dermatitis ergab sich eine ähnliche Tendenz, die aber nicht signifikant war.
Boston Scientific veröffentlichte Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von 1.000 Menschen mit chronischen Schmerzen, laut denen dieses Leiden in Deutschland unterdiagnostiziert ist. Gerade jüngere Schmerzleidende sind hiervon häufig betroffen, die angeben, dass sie chronische Schmerzen haben, aber ohne Diagnose leben. Laut der Umfrage haben Frauen häufiger das Gefühl, dass ihr Umfeld das volle Ausmaß ihrer Leiden nicht nachvollziehen kann.
Mit einer heute gestarteten Kampagne auf digitalen Medienträgern im öffentlichen Raum in zehn deutschen Großstädten unterstützt Ströer die Initiative der „Deutschen Demenzhilfe“ #bademantelchallenge – Für ein Leben ohne Demenz. Die Aktion setzt Zeichen der Solidarität für Menschen mit Demenz und wirbt um Spenden für die Demenzforschung.
Schmerz und affektive Symptome treten häufig im Kontext von akuten Entzündungsprozessen, aber auch bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen auf, mit teils erheblichen Folgen für die gesundheitsbezogene Lebensqualität. Vor diesem Hintergrund ist es im Sinne eines biopsychosozialen Ansatzes von Bedeutung, psychologische Einflussfaktoren auf entzündungsassoziierte Symptome zu identifizieren und ggf. für therapeutische Interventionen zu nutzen.
Die interdisziplinäre Forschungsinitiative „Cognitive Vitality“ an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg erforscht, wie künftig durch neue Therapieansätze und Interventionen die geistige Leistungsfähigkeit auch bei körperlichen Beeinträchtigungen erhalten und gestärkt werden kann.
Die S1-Leitlinie „Hypoxisch-ischämische Enzephalopathie (HIE) im Erwachsenenalter“ der Deutschen Gesellschaft für Neurologie wurde überarbeitet und neu publiziert. Die federführenden Autoren, PD Dr. Christoph Leithner, Berlin, und Prof. Dr. Andreas Bender, München und Burgau, legen mit der umfassenden Aktualisierung eine Leitlinie vor, die das gegenwärtige Wissen zur Diagnostik, Therapie und Langzeitverlauf der HIE widerspiegelt.
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