Neurologie und Psychiatrie » Neuroonkologie

»

Diagnose von Hirnmetastasen-Rezidiven und therapiebedingten MRT-Veränderungen mittels PET

Diagnose von Hirnmetastasen-Rezidiven und therapiebedingten MRT-Veränderungen mittels PET

Aktuelles

Neurologie und Psychiatrie

Neuroonkologie

1 MIN

Erschienen in: neuro aktuell

Hirnmetastasen von Patienten mit extrakraniellen Tumoren gehen mit einer erhöhten Morbidität und Mortalität einher. Die Radiochirurgie und Immuntherapie mit Checkpoint-Inhibitoren sind derzeit essenzielle Bestandteile der Therapie von Hirnmetastasen. Da die konventionelle, kontrastmittelgestützte MRT-Bildgebung allein nicht verlässlich zwischen therapiebedingten Veränderungen und Hirnmetastasen-Rezidiven unterscheiden kann, haben mehrere Studien den Wert einer zusätzlichen PET-Bildgebung einschließlich des Einsatzes moderner Radiomics-Ansätze auf Basis von PET-Daten untersucht, um dieser klinisch relevanten Herausforderung zu begegnen. Die aktuelle Literatur legt nahe, dass die PET-Bildgebung mit Aminosäure-Tracern und die zusätzliche Analyse der Daten mit Hilfe von Verfahren, die auf maschinelles Lernen bzw. künstliche Intelligenz setzen, einen wertvollen Beitrag zur Diagnose und Differenzierung von Hirnmetastasen-Rezidiven und therapiebedingten Veränderungen leisten kann.


Bildquelle: neuro aktuell, 8/2022, S. 20, Abb. 1.

Weitere Beiträge zu diesem Thema

„Ist Irren noch menschlich?“ – Psychosen zwischen Stigma und Recovery

Fachbeitrag

1944 war die Diagnose „Schizophrenie“ für fast alle, die es betraf, ein Todesurteil; 2014 erklärte der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) Psychotherapie zur Pflichtleistung der Kassen für diese Patientengruppe – eine großartige kulturelle Veränderung. Doch sie bedarf einer genaueren Bewertung: Wo zwischen Anspruch und Wirklichkeit stehen wir heute?

Neurologie und Psychiatrie

Psychische Erkrankungen

Schizophrenie

Beitrag lesen

Demenz vorbeugen: Warum Bewegung die Gehirngesundheit stärkt

Aktuelles

Kann man einer Demenz vorbeugen? Nicht immer, aber das persönliche Risiko lässt sich beeinflussen. Anlässlich des Welt-Alzheimertags am 21. September startet die gemeinnützige Alzheimer Forschung Initiative e. V. (AFI) eine dreiteilige Presseserie zur Demenzprävention. Im Mittelpunkt stehen wissenschaftlich belegte Risikofaktoren und die Frage, was Menschen im Alltag für ihre Gehirngesundheit tun können.

Neurologie und Psychiatrie

Demenz-Erkrankungen

Beitrag lesen

Erste pharmakologische Behandlung der cALD zugelassen

Aktuelles

Die Europäische Kommission erteilt die Zulassung für NEZGLYAL® (Leriglitazon) als erste zugelassene pharmakologische Behandlung der zerebralen Adrenoleukodystrophie (cALD), einer seltenen neurodegenerativen Erkrankung.

Neurologie und Psychiatrie

Rare Diseases

Beitrag lesen