Neurologie und Psychiatrie » Psychische Erkrankungen » Traumafolgestörungen

»

Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS): Eine Einführung

Ein Soldat sitzt in einem dunklen Zimmer, den Kopf zwischen seinen Armen verborgen. Die Atmosphäre ist bedrückend und stellt das beklemmende Gefühl einer PTBS dar.

Quelle: LIGHTFIELD STUDIOS - stock.adobe.com

Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS): Eine Einführung

Fachbeitrag

Neurologie und Psychiatrie

Psychische Erkrankungen

Traumafolgestörungen

mgb medizin Redaktion

Verlag

7 MIN

Erschienen in: neuro aktuell

Traumatisierungen gehören zum menschlichen Dasein. Traumata sind oft überraschend, plötzlich, unerwartet. Die Betroffenen fühlen sich häufig überwältigt, hilflos, erleben Ängste, Entsetzen und einen Kontrollverlust. Begriffe wie Traumatische Neurose (Arbeits- und Verkehrsunfälle), Shell-Shock und Physioneurosis (Kriegserlebnisse im 1.WK) waren Vorläufer der Posttraumatischen Belastungsstörung, die im DSM-III (1980) erstmals in der psychiatrischen Klassifikation so benannt wurde und seitdem in DSM und ICD mehrfache Aktualisierungen erfahren hat [1].
Die PTBS ist nicht die einzige psychische Störung infolge schwerer Belastungen, jedoch die am besten in diesem traumatischen Zusammenhang untersuchte. Eine Vielzahl weiterer Störungen können – ohne PTBS-Syndrom – als Reaktionen auftreten, z B. akute und chronische Depressionen, Essstörungen, Borderline Persönlichkeitsstörungen, Dissoziative Störungen und Psychosen.
Abzugrenzen von der PTBS sind Reaktionen auf andere Belastungen (vor allem psychosoziale bei den Anpassungsstörungen oder auf Verlusterlebnisse mit der Anhaltenden Trauerstörung).

Geschützte Inhalte gemäß Heilmittelwerbegesetz (HWG)

Die Inhalte dieser Seite unterliegen dem Heilmittelwerbegesetz (HWG) und sind daher nur nach Anmeldung zugänglich. Bitte loggen Sie sich ein, um auf alle geschützten Informationen, Materialien und das exklusive E-Paper zugreifen zu können.

Weitere Beiträge zu diesem Thema

Tiefe Hirnstimulation bei der Parkinson-Krankheit

Fachbeitrag

Die Parkinson-Krankheit (PK) ist eine progrediente neurodegenerative Erkrankung des zentralen Nervensystems, die durch einen Verlust dopaminerger Neurone gekennzeichnet ist.

Neurologie und Psychiatrie

Bewegungsstörungen

Parkinson-Krankheit

Beitrag lesen
frau_zwangsstoerungen

Vier Tage statt Monate: Kompakttherapie wirkt bei Zwangsstörungen

Aktuelles

Eine Psychotherapie muss bei Zwangsstörungen nicht zwingend über viele Monate hinweg stattfinden, um wirksam zu sein. Das zeigt eine randomisierte klinische Studie von Wissenschaftler:innen der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE).

Neurologie und Psychiatrie

Psychische Erkrankungen

Zwangs- und Ticstörungen

Beitrag lesen

Tolebrutinib für SPMS ohne Schübe in den letzten 2 Jahren

Aktuelles

Mit Tolebrutinib (Cenrifki®) steht ab dem 1. Oktober 2026 in Deutschland eine neue Therapieoption für erwachsene Patient*innen mit sekundär progredienter Multipler Sklerose (SPMS) ohne Schübe in den letzten zwei Jahren zur Verfügung.

Neurologie und Psychiatrie

Demyelinisierende Erkrankungen

Multiple Sklerose

Beitrag lesen