A. Amouzandeh, O. Fründt, M. Südmeyer
Die Parkinson-Krankheit (PK) ist eine progrediente neurodegenerative Erkrankung des zentralen Nervensystems, die durch einen Verlust dopaminerger Neurone gekennzeichnet ist [1]. Ätiologisch wird eine multifaktorielle Genese aus genetischen Faktoren, Umweltfaktoren und oxidativem Stress sowie chronischen Entzündungsprozessen angenommen. Weltweit sind etwa 12 Millionen Menschen betroffen, mit einer erwarteten Verdopplung der Prävalenz bis 2050 infolge der demographischen Alterung [2, 3].
Klinisch manifestiert sich die PK durch die drei motorischen Kardinalsymptome Bradykinese, Rigor und Tremor (▶ Abb. 1).





