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Sjögren-Erkrankung: Eine missverstandene Krankheit

Person mit ausgepraegter Roete und Entzuendung im Gesicht als Beispiel dafuer, wo medizinische Notwendigkeit auf aesthetische Praezision trifft

Quelle: © Siniehina - stock.adobe.com

Sjögren-Erkrankung: Eine missverstandene Krankheit

Aus der Industrie

Neurologie und Psychiatrie

Chronisches Fatigue Syndrom

mgb medizin Redaktion

Verlag

3 MIN

Erschienen in: neuro aktuell

Die Sjögren-Erkrankung wird häufig vor allem mit Sicca-Symptomen (trockenem Mund [87,1 %] und trockenen Augen [86,7 %]) assoziiert [1]. Doch die Realität der betroffenen Personen geht weit darüber hinaus: 66,3 % berichten über trockene Haut, 63,6 % über körperliche Fatigue (als am meisten störend und schwerwiegendstes Einzelsymptom bewertet), 52,2 % über Gelenksteifigkeit und -schmerzen und 39,1 % leiden unter Brain Fog oder mentaler Fatigue [1]. Zudem berichten 57,7 % über eine starke emotionale und psychische Beeinträchtigung, 65,5 % bewerten ihren Gesundheitszustand als schlecht oder mäßig [1]. Im Schnitt vergehen 5,3 Jahre zwischen dem ersten Symptom und der gesicherten Diagnose [1].

Neue Real-World-Daten aus der globalen Spotlight on Sjögren’s-Studie (n = 1.155) zeigen: Die Sjögren-Erkrankung ist eine systemische Autoimmunerkrankung mit erheblicher Krankheitslast, weshalb ein dringender Bedarf an zielgerichteten Therapieoptionen besteht [1].

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