Die therapeutische Versorgung im Anschluss an einen stationären Aufenthalt in einer Neurorehabilitationseinrichtung ist häufig unzureichend. Eine Vielzahl an Faktoren (bspw. die finanzielle Belastung, nicht ausreichend Therapieplätze) tragen dazu bei, dass Patienten nach einer Hirnschädigung ihr kognitives Rehabilitationspotential oft nicht voll ausschöpfen können. Digitale Tablet-basierte Interventionsangebote haben das Potential, die Versorgungslücke nach dem stationären Reha-Aufenthalt zu schließen.
Weitere Beiträge zu diesem Thema

DPtV nimmt Stellung zu geplantem Suizid-Präventionsgesetz
„Suizid ist bei zehn- bis unter 25-Jährigen die häufigste Todesursache. Im Durchschnitt sterben in Deutschland täglich 28 Menschen durch Suizid. Jeder zehnte bis zwölfte Mensch in Deutschland hat im Laufe seines Lebens Suizidgedanken.

Membrantransporter als neue Ziele im Kampf gegen neuronale Erkrankungen
Sie transportieren Nährstoffe, regulieren Botenstoffe wie Serotonin oder Dopamin und beeinflussen den Energiehaushalt des Gehirns: Spezielle Transportproteine in der Zellmembran, sogenannte Solute Carrier (SLCs), erfüllen viele lebenswichtige Aufgaben. Einige von ihnen sind seit Jahrzehnten Angriffspunkte erfolgreicher Medikamente, etwa gegen Depression oder Epilepsie.

Migräne bei Frau und Mann: Geschlechtsspezifische Unterschiede im Fokus
Nicht jeder Kopf-schmerz erzählt dieselbe Geschichte. Besonders bei Migräne zeigen sich geschlechtsspezifische Unterschiede – von der Symptomatik über die Krankheitslast bis hin zu möglichen Besonderheiten der Schmerzverarbeitung. Warum dieses Wissen für Diagnostik, Beratung und Behandlung relevant sein kann, war Thema eines Pressegesprächs mit dem Neurologen und Kopfschmerzexperten PD Dr. Charly Gaul.

