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Telemedizinische Versorgungskonzepte beim Schlaganfall

Zwei Ärztinnen schauen sich auf einem Computer MRT-Scans an. Symbolbild telemedizinische Versorgung

Quelle: Andrey Popov - stock.adobe.com

Telemedizinische Versorgungskonzepte beim Schlaganfall

Fachbeitrag

Neurologie und Psychiatrie

Neurointensiv- und Notfallmedizin

Schlaganfall

mgb medizin Redaktion

Verlag

3 MIN

Erschienen in: neuro aktuell

Durch Telemedizin werden neurovaskulär weniger erfahrene Ärztinnen und Ärzte in den regionalen Kliniken von den Schlaganfallexpertinnen und -experten der neurovaskulären Zentren bei der Diagnosestellung, neurologischen Untersuchung und Therapieentscheidung unterstützt, wodurch auch in ländlichen Regionen schnellstmöglicher Zugang zu einer leitliniengerechten und hochspezialisierten Behandlung angeboten werden kann.

Der Ablauf eines Telekonsils bei akutem Schlaganfallverdacht hängt im Detail von den speziellen Gegebenheiten im Netzwerk ab, erfolgt aber meist nach einem ähnlichen Schema. Die neurologische Untersuchung beim Schlaganfall, die im Wesentlichen die Erhebung einer Schlaganfallskala (National Institute of Health Stroke Scale, NIHSS) beinhaltet, eignet sich hervorragend für den Einsatz von Telemedizin. Über eigens für die telemedizinische Untersuchung konzipierte Videotürme können die Schlaganfallexpertinnen und -experten über eine aus der Ferne steuerbare Zoomkamera sehr präzise Augenbewegungen, Motorik sowie weitere Funktionen, wie Sprache, Orientierung und Koordination beurteilen.

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