Onkologie » Lungenkarzinom

»

Fortschritte beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom mit adjuvanter Therapie und Patientenselektion

Fortschritte beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom mit adjuvanter Therapie und Patientenselektion

Aktuelles

Onkologie

Lungenkarzinom

1 MIN

Erschienen in: onkologie heute

In der Behandlung des EGFR-mutierten, nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms wurde mit der ADAURA-Studie erstmals die adjuvante Therapie mit Osimertinib für die Stadien IB, II und IIIA untersucht und ein statistisch signifikanter Nutzen gegenüber der Beobachtung gezeigt. Für Patienten mit Hirnmetastasierung wurde der EGFR-TKI Zorifertinib entwickelt, der wie Osimertinib die Blut-Hirn-Schranke überwindet. In der EVERST-Studie wurden die Ansprechraten mit Zorifertinib gegenüber der Behandlung mit Gefitinib oder Erlotinib erhöht und die Dauer des Ansprechens verlängert. Ein ebenfalls speziell entwickelter EGFR-TKI ist Sunvozertinib, der zielgerichtet bei Tumoren mit EGFRExon20-Insertionsmutationen wirkt. Die einarmige WU-KONG6-Studie zeigte vielversprechende Ergebnisse mit Behandlungszeiten bis zu 19,2 Monaten und der längsten Ansprechdauer mit bisher 11,2 Monaten bei in 1–3 Therapielinien vorbehandelten Patienten. Während die zusätzliche Gabe von Pembrolizumab zu einer Chemotherapie bei Patienten mit TKI-resistentem, EGFR mutiertem, nicht-squamösem NSCLC keine signifikante Effektivität erreichte, könnte die Kombination für die Behandlung des Pleuramesothelioms eine Option sein. Insbesondere Patientinnen mit nicht-epithelialer Histologie profitierten von der zusätzlichen Checkpoint-Inhibitor-Gabe.

Artikel in der Vorschau sehen
Vollständigen Fachartikel auf med-search lesen

Bilderquelle: © freshidea – stock.adobe.com

Weitere Beiträge zu diesem Thema

Zwei aeltere Maenner in hellen Hemden stehen nebeneinander und laecheln in die Kamera, Symbolbild fuer die Studienleitung einer Immuntherapie-Studie bei kindlicher akuter lymphatischer Leukaemie

Immuntherapie ersetzte Chemotherapie bei kindlicher ALL

Aktuelles

Kinder mit einer besonders risikoreichen Form der akuten lymphatischen Leukämie haben ein hohes Rückfallriskio und mit schweren Nebenwirkungen durch die Chemotherapie zu kämpfen.

Onkologie

Hämatoonkologie

Leukämien und MDS

Beitrag lesen
Schematische Darstellung eines menschlichen Oberkoerpers mit hell hervorgehobener Speiseroehre und Magen sowie roter Markierung am gastrooesophagealen Uebergang als Symbolbild fuer Adenokarzinome

Adenokarzinome des gastroösophagealen Übergangs — Standards und Perspektiven

Fachbeitrag

Adenokarzinome des gastroösophagealen Übergangs (AEG) sind eine Tumorentität mit steigender Inzidenz in westlichen Ländern und gehören weltweit zu den führenden tumorbedingten Todesursachen. Je nach Stadium reichen die Behandlungsoptionen von der endoskopischen Resektion über multimodale perioperative Konzepte bis hin zur palliativen Systemtherapie

Onkologie

Gastrointestinale Tumoren

Speiseröhrenkarzinom

Beitrag lesen
Fluoreszenzaufnahme von Krebszellen in Organoiden mit blau und pink angefaerbten Zellkernen als Symbolbild fuer die Entwicklung neuer Wirkstoffkombinationen gegen Leberkrebs (KI-optimiert)

Deutscher Hautkrebspreis für Prof. Katharina Kähler

Personalia

Der Deutsche Hautkrebspreis ist mit 10.000 Euro dotiert und ehrt wissenschaftliche Arbeit und langjähriges Engagement in der Hautkrebsforschung. Auf dem Deutschen Hautkrebskongresses in Leipzig wurde dieser Prof. Katharina Kähler verliehen.

Onkologie

Hauttumoren

Beitrag lesen