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Metastasiertes Melanom: Nachsorgeprogramm soll Versorgungslücke schließen

Melanomdiagnose. Der Arzt untersucht das Muttermal des Patienten

Metastasiertes Melanom: Nachsorgeprogramm soll Versorgungslücke schließen

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Erschienen in: onkologie heute

Die drei Hochschulstandorte Magdeburg, Dresden und Regensburg entwickeln und erproben ein neues patientenorientiertes Nachsorgeprogramm bei schwarzem Hautkrebs. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Projekt mit knapp 900.000 Euro.

„LeMela – Leben mit Melanom“ heißt das Forschungsprojekt. Ein interdisziplinäres Expertenteam, dem u.a. Onkologen, Psychoonkologen und Pflegekräfte angehören, soll gemeinsam mit Betroffenen ein strukturiertes Survivorship-Care-Programm für Menschen mit metastasiertem Melanom und ihre Angehörigen entwickeln. Das Programm stellt die Bedürfnisse der Betroffenen in den Mittelpunkt und zielt auf eine ganzheitliche Nachsorge ab, die physische und psychische Belastungen berücksichtigt

Entwicklungskoordination in Magdeburg

„Bislang ist zu wenig darüber bekannt, welche Versorgungsbedarfe Menschen mit einem metastasierten Hautkrebs während oder nach einer Tumorbehandlung haben und wie eine patientenorientierte Nachsorge konkret ausgestaltet werden kann. Unser Ziel ist es, diese Lücke in der Versorgung zu schließen und ein partizipativ entwickeltes Nachsorgeprogramm zu schaffen, das die Bedürfnisse der Betroffenen konsequent in den Mittelpunkt stellt“, erklärt Studienleiter Prof. Christian Apfelbacher, Direktor des Instituts für Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung (ISMG) der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

Praxistest in Dresden und Regensburg

Nach der vom ISMG koordinierten Entwicklungsphase wird das neue Nachsorgeprogramm an den Hauttumorzentren der Universitätskliniken Dresden und Regensburg modellhaft eingeführt und in einer Pilotstudie getestet. Anschließend ist eine groß angelegte Wirksamkeitsstudie geplant. „Wir engagieren uns seit langem für eine flächendeckende Prävention und Hautkrebsvorsorge, die alle Menschen auch in ländlichen Regionen erreicht. Das neue Projekt schließt hier nahtlos an“, so Prof. Friedegund Meier, Leiterin des Hauttumorzentrums am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden.

Quelle: Pressemitteilung des Universitätsklinikums Regensburg vom 6. Februar 2025

Bilderquelle: © Evgeniy Kalinovskiy – stock.adobe.com

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