Die panretinale Laserkoagulation ist seit Jahrzehnten eine der zentralen therapeutischen Säulen in der Behandlung proliferativer Netzhauterkrankungen, insbesondere der proliferativen diabetischen Retinopathie (PDR) und des retinalen Zentralvenenverschlusses (ZVV). Das Verfahren basiert auf der gezielten photothermischen Destruktion ischämischer Netzhautareale, um die pathologische VEGF-Produktion zu reduzieren und damit die Entstehung retinaler Neovaskularisationen zu hemmen.
Im CME-Beitrag aus Concept 5-2026 erläutern Dr. Johannes Robert Fleischer und PD Felicitas Bucher die wichtigsten Aspekte des Verfahrens. Sie beleuchten in umfassender Weise die historische Entwicklung der retinalen Lasertherapie, die physikalischen Grundlagen des Laserlichts und seiner Wechselwirkung mit dem Netzhautgewebe, die pathobiologischen Mechanismen retinaler Neovaskularisationen, die technische Durchführung der Laserkoagulation in konventioneller und navigierter Form, mögliche Komplikationen sowie einen Ausblick auf aktuelle Therapiealternativen.
Der Beitrag ist von der Bayerischen Landesärztekammer mit zwei Fortbildungspunkten zertifiziert.
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Erschienen in Concept Ophthalmologie 5-26.
Foto: Uniklinik Freiburg





