Bei retinalen Erkrankungen, die eine wiederholte intravitreale Therapie erfordern, sind neben der klinischen Evidenz auch praxistaugliche Applikationsformen und eine verlässliche Verfügbarkeit relevant. Mit Ranluspec® bringt Hormosan jetzt ein neues Ranibizumab-Biosimilar auf den deutschen Markt, das ein breites Spektrum retinaler Erkrankungen abdeckt und
sowohl als Fertigspritze als auch als Durchstechflasche zur Verfügung steht.
Die intravitreale Anti-VEGF-Therapie ist ein wesentlicher Bestandteil der Behandlung
verschiedener retinaler Erkrankungen in Deutschland.3 Allein die neovaskuläre altersbedingte Makuladegeneration (nAMD) betrifft rund 367.000 Patient:innen. Hinzu kommen weitere Indikationen wie das diabetische Makulaödem (DMÖ), die proliferative
diabetische Retinopathie (PDR), Makulaödeme infolge eines retinalen Venenverschlusses (RVV) sowie choroidale Neovaskularisationen (CNV).
Breites Indikationsspektrum für unterschiedliche Patientengruppen
Vor diesem Versorgungshintergrund kommt dem breiten Indikationsspektrum von Ranibizumab besondere Bedeutung zu: Das zentral zugelassene Biosimilar Ranluspec® ist entsprechend zur Behandlung der nAMD und PDR sowie von Sehstörungen aufgrund eines DMÖ, eines RVV-bedingten Makulaödems und einer CNV zugelassen. Die zugelassene CNV-Indikation ist dabei nicht auf bestimmte Ursachen wie AMD oder pathologische Myopie beschränkt. Die Anwendung erfolgt als intravitreale Injektion durch qualifizierte Ophthalmolog:innen.
Etablierter Wirkstoff und nachgewiesene Biosimilarität
Ranluspec® ist ein Biosimilar, dessen zentral erteilte Zulassung auf einem umfassenden Vergleichsprogramm basiert, das analytische, nicht-klinische und klinische Daten zur Wirksamkeit, Sicherheit und Immunogenität einschließt. Der CHMP bewertet das neue Produkt aufgrund der vorgelegten Daten als biosimilar zum Referenzprodukt und leitet daraus ein vergleichbares Nutzen-Risiko-Verhältnis ab.
Ophthalmologische Kompetenz im Unternehmensverbund
Hormosan greift bei der Einführung des Biosimilars in den deutschen Markt auf die fundierte Biotechnologie-Expertise mit inhouse Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsressourcen innerhalb der Lupin Gruppe zurück. Als Tochterunternehmen des international tätigen Pharmaunternehmens Lupin ist Hormosan seit Jahrzehnten als verlässlicher Partner im Spezialitäten-Pharma-Segment in Deutschland etabliert. Seit Abschluss der Übernahme im April 2026 erweitert die VISUfarma mit ihrem Portfolio von mehr als 60 Augenheilkunde-Produkten Lupins Kompetenzen zusätzlich um ophthalmologische Expertise und etablierte Beziehungen zu Ophthalmolog:innen.
Innovative Fertigspritze für die intravitreale Anwendung
Ranluspec® steht als speziell für die intravitreale Injektion von 0,05ml Injektionsvolumen ausgelegte Fertigspritze mit Luer-Lock-Anschluss zur Verfügung. Die deutliche Dosierungsmarkierung in Kombination mit dem ergonomisch geformten Anschlag und der abdrehbaren Spitzenkappe unterstützen eine intuitive Handhabung und damit einen reibungslosen Ablauf der intravitrealen Injektion. Ein weiteres technisches Merkmal ist die i-coating™-Stopper-Technologie: Sie ermöglicht ein silikonölfreies Spritzensystem mit gleichbleibenden Ablösungs- und Gleitkräften und wurde entwickelt, um
das Risiko silikonölbedingter Partikel im Injektionssystem zu vermeiden.
Verfügbarkeit und wirtschaftliche Versorgung
Ranluspec® wird ab dem 1. November 2026 als kompetitive Alternative auf dem deutschen Markt verfügbar sein. Durch den Beitritt zu allen verfügbaren Open-House-Rabattverträgen bietet es zusätzlich eine breite Rabattvertragsabdeckung und unterstützt damit einen wirtschaftlichen Einsatz in der ophthalmologischen Versorgung.
Produktdetails
| Darreichungsform | Inhalt | PZN |
| Injektionslösung in einer Fertigspritze | 10 mg/ml; 1,65 mg Ranibizumab in 0,165 ml | 20418049 |
| Injektionslösung in einer Durchstechflasche | 10 mg/ml; 2,3 mg Ranibizumab in 0,23 ml | 20418032 |
Seit seiner Gründung im Jahr 1968 verfolgt Lupin das Ziel, Menschen weltweit den Zugang zu hochwertigen und
bezahlbaren Gesundheitslösungen zu ermöglichen. Heute zählt das Unternehmen zu den führenden globalen Pharmaunternehmen und ist mit einem breit gefächerten Portfolio in mehr als 100 Märkten vertreten. Lupin entwickelt
und vertreibt Generika, komplexe Arzneimittel, Biotechnologie-Produkte und weitere innovative Therapien. Dabei
vereint das Unternehmen Forschung und Entwicklung, regulatorische Expertise sowie moderne Produktionskapazitäten mit konsequentem Qualitätsanspruch.
Ein strategischer Schwerpunkt liegt auf Biosimilars. In seinem Biotech-Zentrum bündelt Lupin die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über die klinische Entwicklung bis hin zur Produktion. Diese BiotechnologieKompetenz bildet auch die Grundlage für Ranluspec®. Seit 2026 gehört zudem VISUfarma zur Lupin Gruppe. Das
auf Augenheilkunde spezialisierte Unternehmen ergänzt den Verbund um ein Portfolio von mehr als 60 ophthalmologischen Produkten sowie etablierte Strukturen in mehreren europäischen Märkten.
Neben medizinischem Fortschritt verankert Lupin auch Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung in seiner Unternehmensstrategie. Dieses Engagement wurde 2026 unter anderem durch die Aufnahme in die von TIME
und Statista veröffentlichte Liste der „World’s Most Sustainable Companies“ gewürdigt.
Weitere Informationen finden Sie unter www.lupin.com
Die Hormosan Pharma GmbH ist seit mehr als 100 Jahren im deutschen Pharmamarkt tätig und gehört seit 2008
zur internationalen Lupin Gruppe. Als deutsche Tochtergesellschaft verantwortet Hormosan die Markteinführung
und den Vertrieb von Ranluspec® in Deutschland und ist Ansprechpartner für die medizinischen Fachkreise vor Ort.
Mit Ranluspec® erweitert Hormosan sein Spezialitäten-Portfolio um eine neue Therapieoption für die ophthalmologische Versorgung und unterstreicht damit sein Engagement, innovative und hochwertige Behandlungsmöglichkeiten für Patient:innen und Ärzt:innen bereitzustellen.
Weitere Informationen finden Sie unter www.hormosan.de
Ranluspec® 10 mg/ml Injektionslösung; Ranluspec® 10 mg/ml Injektionslösung in einer Fertigspritze; Wirkstoff: Ranibizumab; Zusammensetzung: 1 ml enthält 10 mg Ranibizumab. 1 Einzeldosis mit 0,05 ml entspricht 0,5 mg Ranibizumab. 1
Durchstechflasche enthält 2,3 mg Ranibizumab in 0,23 ml Lösung. 1 Fertigspritze enthält 0,165 ml entspr. 1,65 mg Ranibizumab. Ranibizumab ist ein humanisiertes monoklonales Antikörperfragment, das mittels rekombinanter DNA-Technologie in
E.coli-Zellen hergestellt wird. Sonstige Bestandteile: α,α- Trehalose-Dihydrat, Histidinhydrochlorid-Monohydrat, Histidin, Polysorbat 20, Wasser für Injektionszwecke; Anwendungsgebiete: Wird bei Erwachsenen zur Behandlung von: der neovaskulären
(feuchten) altersabhängigen Makuladegeneration (AMD), einer Visusbeeinträchtigung infolge eines diabetischen Makulaödems
(DMÖ), der proliferativen diabetischen Retinopathie (PDR), einer Visusbeeinträchtigung infolge eines Makulaödems aufgrund
eines retinalen Venenverschlusses (RVV) (Venenastverschluss oder Zentralvenenverschluss), einer Visusbeeinträchtigung infolge einer chorioidalen Neovaskularisation (CNV) angewendet. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder
einen der sonstigen Bestandteile, Patienten mit einer bestehenden od. Verdacht auf eine okulare od. periokulare Infektion, Patienten mit einer bestehenden schweren intraokularen Entzündung. Nebenwirkungen: Sehr häufig: Nasopharyngitis, Kopfschmerzen, Vitritis, Glaskörperabhebung, Einblutungen in die Retina, Beeinträchtigung der Sehfähigkeit, Augenschmerzen,
„Fliegende Mücken“ (Mouches volantes), Bindehautblutung, Augenirritation, Fremdkörpergefühl im Auge, verstärkter Tränenfluss, Blepharitis, trockenes Auge, okuläre Hyperämie, Pruritus des Auges, Arthralgie, Erhöhung des Augeninnendrucks; Häufig: Harnwegsinfektion*, Anämie, Hypersensitivitätsreaktionen, Angstzustände, Netzhautdegeneration, Funktionsstörungen der
Retina, Netzhautablösung, Netzhauteinriss, Abhebung des retinalen Pigmentepithels, Einriss des retinalen Pigmentepithels,
Visusverschlechterung, Glaskörperblutung, Funktionsstörungen des Glaskörpers, Uveitis, Iritis, Iridozyklitis, Katarakt, subkapsuläre Katarakt, Trübung der hinteren Linsenkapsel, Keratitis punctata, Abrasio corneae, Reizzustand der Vorderkammer, Verschwommensehen, Blutungen an der Injektionsstelle, Einblutungen ins Auge, Konjunktivitis, allergische Konjunktivitis, Augentränen, Photopsie, Photophobie, Augenbeschwerden, Augenlidödem, Augenlidschmerzen, Hyperämie der Konjunktiva, Husten,
Übelkeit, Allergische Reaktionen (Hautausschlag, Urticaria, Pruritus, Erythem); *nur in der DMÖ-Population beobachtet; Gelegentlich: Erblindung, Endophthalmitis, Hypopyon, Vorderkammerblutung, Keratopathie, Irisadhäsion, Ablagerungen auf der
Kornea, Ödeme der Kornea, Striae der Kornea, Schmerzen an der Injektionsstelle, Reizungen an der Injektionsstelle, abnormes
Gefühl im Auge, Reizungen des Augenlids Warnhinweise: Enthält Polysorbat. Packungsbeilage beachten! Nur zum Einmalgebrauch geeignet! Überschüssige Menge ist zu verwerfen. Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Dieses
Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Weitere Informationen siehe Fach- und Gebrauchsinformation. Verschreibungspflichtig! Stand: Februar 2026. Lupin Europe GmbH, Hanauer Landstraße 139-143, 60314 Frankfurt am
Main.
Quelle: HORMOSAN





