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Schlafstörungen bei Kindern: Wann ist eine Polysomnografie sinnvoll?

Schlafender Junge mit Teddybär

Quelle: © New Africa – stock.adobe.com

Schlafstörungen bei Kindern: Wann ist eine Polysomnografie sinnvoll?

Fachbeitrag

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mgb medizin Redaktion

Verlag

2 MIN

Erschienen in: pädiatrische praxis

Schlafstörungen im Kindes- und Jugendalter sind häufig. Zumeist können sie in der pädiatrischen Praxis durch Anamnese und anschließende Beratung diagnostiziert, begleitet und behandelt werden. In gewissen Fällen braucht es aber weiterführende Diagnostik. In diesem Artikel wird der Frage nachgegangen, unter welchen Voraussetzungen eine Polysomnografie indiziert oder gar für die Diagnosestellung zwingend ist, und, welche Patientengruppen speziell davon profitieren können.

Zusammenfassung

Schlafstörungen im Kindes- und Jugendalter sind häufig. Zumeist braucht es keine apparative Diagnostik aus der Schlafmedizin. Besteht aber der Verdacht auf eine Narkolepsie, eine Schlafatemstörung oder periodische Beinbewegungen, dann sollte eine Polysomnografie erfolgen. In Abhängigkeit von Fragestellung und Ressourcen kann bei Verdacht auf eine Schlafatemstörung auch eine respiratorische Polygrafie (mit transkutaner CO2-Langzeitmessung) ausreichend sein. Bei Menschen mit Fehlbildungen des Gesichtsschädels, syndromalen Erkrankungen oder neurologischen Grundleiden ist die Anamnese für eine Schlafatemstörung häufig falsch-negativ und die Indikation für eine Polysomnografie sollte großzügig gestellt werden, respektive sollte entsprechend den spezifischen Leitlinien im Rahmen der Vorsorge eine Polysomnografie erfolgen, da Schlafatemstörungen relevant zur Morbidität und Mortalität dieser Population beitragen.

Autorin: Dr. med. Miriam L. Giarrana-Kaufmann (Schlafmedizin, Universitäts-Kinderspital Eleonorenstiftung Zürich)

Der Originalbeitrag zu diesem Thema wurde veröffentlicht in pädiatrische praxis 2026; 104 (4): 514–525.

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