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Broken-Heart-Syndrom: Unterschätzte Gefahr für das Herz

Symbolische Darstellung eines Mannes, der ein gebrochenes Herz repariert, umgeben von einer melancholischen Atmosphäre.

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Broken-Heart-Syndrom: Unterschätzte Gefahr für das Herz

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Allgemeinmedizin, Unkategorisiert

Herz und Kreislauf

mgb medizin Redaktion

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2 MIN

Erschienen in: Der Allgemeinarzt

Eine plötzlich auftretende Herzmuskelschwäche, die Symptome – brennende Schmerzen in der Brust und zunehmende Luftnot unter Belastung oder auch Übelkeit, Schweißausbruch, Schwindel – ähneln denen eines Herzinfarkts, allerdings ohne Verschluss eines Herzkranzgefäßes. Die Rede ist vom Broken-Heart-Syndrom (oder auch Takotsubo-Syndrom). 80-90% der Patienten sind Frauen (meist 65-75 Jahre). Auslöser ist emotionaler und/oder körperlicher Stress, weshalb die Erkrankung auch als Stress-Kardiomyopathie bezeichnet wird. Das Tückische: es gibt keine Frühwarnzeichen. Noch ist nicht ganz klar, was genau im Herzen passiert. Gesichert ist, dass die Blutspiegel von Adrenalin und Noradrenalin bis zu 30-fach über dem oberen Normalwert liegen und zwei- bis dreifach höher ansteigen als beim akuten Herzinfarkt. Bei bis zu 50% der Patienten können akute lebensbedrohliche Komplikationen auftreten wie z.B. schwere Herzschwäche, Kreislaufschock, Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern mit schnellem Puls. 

Entscheidende Biomarker für die Diagnose sind die Blutwerte von Troponin und Creatinkinase. Im Vergleich zum akuten Herzinfarkt sind beide Marker beim Broken-Heart-Syndrom nur gering erhöht. Aufgrund der akuten Herzschwäche sind aber die sogenannten natriuretischen Peptide zwei- bis vierfach stärker erhöht als beim Herzinfarkt.  

Quelle: Pressemeldung Deutsche Herzstiftung 

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