Für besondere Leistungen im Bereich der Ambulanten Urologie haben BvDU und DGU gemeinsam mit Takeda Pharma den Alexander-von-Lichtenberg-Preis 2026 an Dr. Maria-Noemi Welte aus der Praxis UroGate Alte Oper Frankfurt sowie an Dr. Susan Feyerabend und Prof. Tilman Todenhöfer in der Studienpraxis Urologie in Nürtingen vergeben.
Die Frankfurter Urologin entwickelte ein übertragbares Versorgungskonzept für die leitliniengerechte Prostatadiagnostik und schuf damit ein Muster für moderne Prostatadiagnostik in der ambulanten Versorgung. In der Nürtinger Studienpraxis Urologie wurde ein Netzwerkmodell für die uro-onkologische Versorgung aufgebaut. Damit wird klinische Forschung in der ambulanten Urologie ermöglicht.
Der Lichtenberg-Preis ist mit insgesamt 5.000 Euro dotiert. Laudator und BvDU-Präsident Dr. Axel Belusa wies auf Gemeinsamkeiten der beiden Preisträger hin. „Die Arbeiten der diesjährigen Preisträger betreffen auf den ersten Blick unterschiedliche Felder. Die klinische Forschung und die spezialisierte Diagnostik geben im Kern jedoch dieselbe Antwort auf dieselbe Frage. Wie gelingt es der ambulanten Urologie, wissenschaftlichen Fortschritt und leitliniengerechte Versorgung flächendeckend zu ihren Patientinnen und Patienten zu bringen. Die Antwort beider Preisträger lautet: durch Vernetzung und Kooperation.“
fgr





