Die DGU hat ihre höchste wissenschaftliche Auszeichnung an PD Dr. Alexander Rathenborg aus der Klinik für Urologie und Urochirurgie am Universitätsklinikum Mannheim verliehen. Den Maximilian-Nitze-Preis erhielt Rathenborg für die Habilitationsschrift „Intraoperative Hyperspektralbildgebung zur optimierten Gewebe-Klassifikation und -Evaluation in der Urochirurgie“.
Die Preisvergabe erfolgte in Verbindung mit der Nature-Publikation „Xeno-Learning: Speziesübergreifender Wissenstransfer bei der auf Deep Learning basierenden Spektralbildanalyse und ihre Auswirkungen auf die Zukunft der Nierentumor- und Nierentransplantationschirurgie.“ Seine Arbeiten entstanden in enger Kooperation zwischen der Universitätsurologie in Mannheim und dem Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg.
Zukünftig wird es dank dieser Arbeit möglich sein, KI-Algorithmen mit Daten aus Tierexperimenten zu trainieren und sie in KI-Modellen für die Anwendung am Menschen nutzbar zu machen. Der Maximilian-Nitze-Preis wird für herausragende Leistungen in der klinischen oder experimentellen Urologie verliehen und ist mit 5.000 Euro dotiert; darüber hinaus hat der Preisträger die Möglichkeit, bis zu 5.000 Euro zusätzlich aus dem Reinhard-Nagel-Forschungspool zu erhalten.
Dr. Rathenborg ist Assistenzarzt für Urologie. Mit 34 Jahren ist er einer der jüngsten Habilitierten im Fachbereich – allerdings nicht für Urologie – er ist noch kein Facharzt – , sondern für experimentelle Urologie. Der Preisträger bedankte sich mit den beteiligten Teams und der Technik und zeigte sich zuversichtlich, dass in der Zukunft noch viele neue Forschungserkenntnisse aus diesem Bereich erwachsen werden.
fgr





