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App-basierte digitale Therapie reduziert Inkontinenzepisoden bei Frauen deutlich

Frau hält ihre Hände vor den Unterbauch, symbolisch für Harninkontinenz.

Quelle: © New Africa - stock.adobe.com

App-basierte digitale Therapie reduziert Inkontinenzepisoden bei Frauen deutlich

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mgb medizin Redaktion

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Erschienen in: Der Allgemeinarzt

Aktuellen Daten zufolge sind 25–45% aller Frauen (>18 Jahre) im Laufe ihres Lebens von einer Harninkontinenz betroffen, wobei die Prävalenz mit zunehmendem Alter deutlich steigt. Allein in Deutschland sind es ca. 6–8 Millionen Frauen. Neben physischen Einschränkungen sind die betroffenen Frauen auch psychisch stark belastet. Studien zeigen, dass Viele vor allem aufgrund von fehlenden diskreten Therapieoptionen nicht aktiv Hilfe suchen. Jetzt steht erstmals eine diskrete, digitale, evidenzbasierte und leitlinienkonforme Therapieoption zur Verfügung, die diese Versorgungslücke schließen könnte. Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) bietet Trainings- und Verhaltensempfehlungen, ergänzt durch Videos, Audios und interaktive Module. Die Zulassung basiert auf einer randomisierten kontrollierten Studie mit knapp 200 Teilnehmerinnen mit Harninkontinenz (Stress-, Drang- oder Mischinkontinenz) an der Berliner Charité. Die Forscher konnten zeigen, dass die App-basierte digitale Therapie, ergänzend zur Standardversorgung, die Häufigkeit von Inkontinenzepisoden im Vergleich zur alleinigen Standardversorgung signifikant reduzieren kann: 92% der Frauen zeigten mit der DiGA eine Verbesserung ihrer Inkontinenzsymptomatik.  

Quelle: Haferkamp A et al. The Lancet Digital Health 2025, 7 (12):100935. https://doi.org/10.1016/ j.landig.2025.100935  

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