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Atemwegsinfekte

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Atemwegsinfekte

Allgemeinmedizin

mgb medizin Redaktion

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Umfrageergebnisse: Akute Atemwegsinfekte – wie die Erkältungssaison derzeit in der Allgemeinarztpraxis verläuft

Patienten mit akuten Atemwegsinfekten bestimmen derzeit den Praxisalltag in saisonbedingt normalem Rahmen. Das zeigt unsere vor kurzem durchgeführte Umfrage auf mgb-medizin.de. Gestützt werden diese Ergebnisse auch durch aktuelle Surveillance-Daten. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag die Aktivität akuter Atemwegserkrankungen in Deutschland zuletzt weiterhin auf einem saisonal typischen Niveau. In der 9. Kalenderwoche 2026 wurden in der Bevölkerung schätzungsweise rund 5,8 Millionen neu aufgetretene akute Atemwegserkrankungen innerhalb einer Woche registriert (ca. 6.900 Fälle pro 100.000 Einwohner) [1].

Eine aktuelle Befragung* unter niedergelassenen Ärzten bestätigt die aktuellen RKI-Daten zu akuten Atemwegsinfekten in der täglichen Praxis und gibt tiefere Einblicke. Fast die Hälfte der befragten Ärzte (45,5 %, n = 15 von 33) gab an, täglich sechs bis zehn Patienten mit akuten Atemwegsinfekten zu behandeln. Besonders stark belastet ist nur ein kleinerer Teil der Praxen: 15,2 % (n = 5 von 33) der Befragten behandeln mehr als zwanzig akute Atemwegsinfekte pro Tag. Insgesamt betreut rund ein Drittel der Ärzte täglich mehr als zehn Patienten mit Erkrankungen wie Sinusitis und Bronchitis.

Untere Atemwege häufiger betroffen

Hinsichtlich der Lokalisation der akuten Atemwegsinfekte ergibt sich ein klares Bild. Die Mehrheit der befragten Ärzte (65,8 %, n = 25 von 38) berichtet, dass die Infektionen bei ihren Patienten überwiegend die unteren Atemwege, etwa Bronchien oder Lunge, betreffen. Annähernd ein Viertel der Ärzte (23,7 %; n = 9 von 38) beobachtet hingegen vor allem Infekte der oberen Atemwege wie Nase oder Rachen. Weitere 10,5 % (n = 4 von 38) geben an, dass sowohl obere als auch untere Atemwege gleichermaßen betroffen sind.

Krankschreibungen meist vier bis fünf Tage

Bei der Dauer der Krankschreibungen zeigt sich eine Konzentration auf einen mittleren Zeitraum. Die Mehrheit der Patienten wird laut den befragten Ärzten für vier bis fünf Tage arbeitsunfähig geschrieben (58,8 %, n = 20 von 34). Etwa ein Drittel der Patienten (38,2 %, n = 13 von 34) erhält eine Krankschreibung von ein bis drei Tagen, während Krankschreibungen von mehr als fünf Tagen mit 2,9 % (n = 1 von 34) selten vorkommen.

Insgesamt bestätigen die Ergebnisse, dass akute Atemwegsinfekte weiterhin einen zentralen Bestandteil der täglichen Versorgung in Arztpraxen darstellen. Besonders häufig betreffen die Erkrankungen die unteren Atemwege, während sich die Dauer der Arbeitsunfähigkeit meist im Bereich bis etwa einer Arbeitswoche bewegt. Unabhängig von der Lokalisation des akuten Atemwegsinfekts spielt eine gestörte mukoziliäre Clearance (MCC) eine zentrale Rolle für Pathogenese und Krankheitsverlauf.

Enhancement der MCC als zentraler Ansatzpunkt

Angriffspunkt der viralen Erreger ist in erster Linie der zentrale Abwehrmechanismus des humanen Respirationstraktes, die MCC. Bereits frühe funktionelle Beeinträchtigungen gelten als Kernmerkmal nahezu aller Atemwegsinfekte. Klinisch resultiert daraus eine typische Symptomatik mit Husten, Schnupfen und Druckkopfschmerz. Sowohl in den unteren als auch in den oberen Atemwegen profitieren Patienten bei einem akuten Atemwegsinfekt wie Sinusitis und Bronchitis von einem Enhancement der MCC mit ELOM-080 (Wirkstoff in GeloMyrtol® forte).

Durch die Verbesserung von Mukolyse, Sekretolyse und Sekretomotorik wird die Aktivität der Flimmerhärchen gesteigert, der Schleim verflüssigt und das Sekret mit anhaftenden Erregern effektiv abtransportiert [2-5]. Klinische Studien zeigen bei akuten Atemwegsinfekten wie Sinusitis und Bronchitis eine bessere Symptomlinderung sowie eine Verkürzung der Krankheitsdauer [6,7].

Auch wenn die Fallzahlen moderat sind, machen Patienten mit akuten Atemwegsinfekten dennoch einen relevanten Anteil des Praxisalltags aus. Daher haben evidenzbasierte Therapieoptionen zur Symptomlinderung und Verkürzung der Krankheitsdauer weiterhin eine hohe Bedeutung. Hier empfiehlt sich die frühzeitige Therapie mit GeloMyrtol® forte. Ihre Patienten mit Sinusitis und Bronchitis profitieren von einem Behandlungsvorsprung.

Literatur:

* Online-Befragung unter niedergelassenen Ärzten, Befragungszeitraum 24.02. bis 20.03.2026 (n=38)
[1] https://www.rki.de/DE/Themen/Forschung-und-Forschungsdaten/Sentinels-Surveillance-Panel/GrippeWeb/Aktueller-Wochenbericht/Wochenbericht_aktuell.html
[2] App EM. In: Entzündliche Erkrankungen des Bronchialsystems. Springer; 2000:27–53.
[3] Beuscher N et al. 8. Kongress der Gesellschaft für Phytotherapie, Abstractband, 1997:9-10
[4] Begrow F et al. Advances in Therapy. 2012;29(4):350–358.
[5] Lai Y et al. Am J Rhinol Allergy. 2014;28(3):244–248.
[6] Gillisen A et al. Drug Res 2013;63(1):19–27
[7] Pfaar O et al. Laryngoscope. 2023;133(7):1576-1583

Pflichttext


GeloMyrtol® forte. Zus.-Setz.: 1 magensaftresist. Weichkps. enth. 300 mg Destillat aus einer Mischung v. rektifiziertem Eukalyptusöl, rektifiziertem Süßorangenöl, rektifiziertem Myrtenöl u. rektifiziertem Zitronenöl (66:32:1:1). Sonst. Bestandt. Raffiniertes Rapsöl, Gelatine, Glycerol 85 %, Sorbitol-Lösung 70 % (nicht kristallisierend), Hypromelloseacetatsuccinat, Triethylcitrat, Natriumdodecylsulfat, Talkum, Dextrin, Glycyrrhizinsäure, Ammoniumsalz. Anw.: Zur Schleimlösung u. Erleichterung des Abhustens b. ak. u. chron. Bronchitis. Zur Schleimlösung b. Entzündungen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis). Zur Anw. b. Erwachsenen, Jugendlichen u. Kindern ab 6 Jahren. Gegenanz.: Nicht anwenden b. entzündl. Erkr. i. Bereich Magen-Darm u. d. Gallenwege, schweren Lebererkr., bek. Überempfindlichkeit gg. einen d. Bestandt. des Arzneim., b. Säuglingen u. Kindern unter 6 Jahren. Atemwegserkrankungen, die mit einer ausgeprägten Überempfindlichkeit der Atemwege einhergehen, Schwangerschaft/Stillzeit: Anwendung nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den Arzt. Nebenwirk.: Magen- o. Oberbauchschmerzen, allergische Reakt. (wie Atemnot, Gesichtsschwellung, Nesselsucht, Hautausschlag, Juckreiz), Entzündung der Magenschleimhaut o. der Darmschleimhaut, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall o. andere Verdauungsstörungen, Geschmacksveränderungen, Kopfschmerzen o. Schwindel, In-Bewegung-Setzen v. vorh. Nieren- u. Gallensteinen, schwere anaphylaktische Reakt. Enth. Sorbitol. Pohl-Boskamp, Hohenlockstedt (11)

Mit freundlicher Unterstützung von G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG

Bilderquelle: vierfotografen

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