Allgemeinmedizin » Sonstiges

»

DIE ZAHL

Moderne Rollstuhlrampe vor einem Gebäude, die Barrierefreiheit und Zugang für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen ermöglicht.

Quelle: © Pristi – stock.adobe.com

DIE ZAHL

Aktuelles

Allgemeinmedizin

Sonstiges

mgb medizin Redaktion

Verlag

1 MIN

Erschienen in: Der Allgemeinarzt

36% – 35.889 von 99.756 (entsprechend 36%) der aktuell aktiven Praxen und ambulanten Einrichtungen im ärztlichen Bereich in Deutschland weisen mindestens ein Merkmal von Barrierefreiheit auf und gelten demnach als teilweise barrierefrei. Im Bereich der psychologisch-psychotherapeutischen Praxen sind es 25% (8.112 von 32.437 Praxen). Das geht aus der Vorabfassung der Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion der Grünen im Bundestag zum Thema „Gestaltung barrierefreier und inklusiver Gesundheitsversorgung“ hervor. Die Bundesregierung bezieht sich dabei auf Zahlen aus dem von der KBV-geführten Bundesarztregister (Stand Juni 2025).

Für die Anfrage ist der Aktionsplan für ein diverses, inklusives und barrierefreies Gesundheitswesen, der im Dezember 2024 von der damaligen Bundesregierung vorgelegt wurde. Mit diesem Plan sollen Barrieren in der medizinischen Versorgung abgebaut und den gleichberechtigten Zugang zu Gesundheitsdiensten für alle gewährleistet werden. Der Dritte Teilhabebericht der Bundesregierung über die Lebenslagen von Menschen mit Behinderungen (2021) verdeutlicht den erheblichen Handlungsbedarf: Rund 79% der Arztpraxen seien für Rollstuhlnutzer nicht zugänglich und fast 90% erfüllten nicht die erweiterten Barrierefreiheitskriterien.

Weitere Informationen zur kompletten Vorabfassung der Antwort der Bundesregierung unter: Drucksache 21/2481

Qr Code zur Antwort der Bundesregierung

Quelle: Vorabfassung der Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage Fraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN zum Thema „Gestaltung barrierefreier und inklusiver Gesundheitsversorgung“ vom 30.10.2025

Weitere Beiträge zu diesem Thema

© zinkevych - stock.adobe

Tremor: Mit Ultraschall gegen das Zittern

Aktuelles

Der MR-gesteuerte fokussierte Ultraschall eröffnet Menschen mit schwerem Tremor eine Behandlung ohne Hautschnitt und Implantate. Mehr als 1.000 Ultraschallquellen bündeln ihre Energie im Thalamus und veröden gezielt krankhaft veränderte Nervenstrukturen. Die Methode kann eine Alternative zum Hirnschrittmacher sein.

Allgemeinmedizin

Bewegungsapparat

Beitrag lesen
© RFBSIP - stock.adobe

GLP-1-Rezeptoragonisten: Schwefelgeruch beim Aufstoßen nicht ignorieren

Aktuelles

Schwefel-Rülpser unter einer Behandlung mit GLP-1-Rezeptoragonisten sind meist harmlos, sollten bei anhaltenden Beschwerden aber ernst genommen werden. Eine langsamere Magenentleerung kann die Symptome begünstigen. Ernährungsanpassungen helfen häufig; bei Risikopatienten ist eine gezielte Abklärung wichtig.

Allgemeinmedizin

Magen und Darm

Beitrag lesen
© Studio Romantic - stock.adobe

Differenzialdiagnostik: Bei Schwindel auch an vestibuläre Migräne denken

Aktuelles

Wiederkehrender Schwindel kann auf eine vestibuläre Migräne hindeuten – auch wenn Kopfschmerzen fehlen. Die Erkrankung wird häufig spät erkannt und muss unter anderem vom Morbus Menière abgegrenzt werden. Eine gezielte Anamnese zu Attackendauer, Auslösern und Begleitsymptomen erleichtert die Diagnose.

Allgemeinmedizin

Psyche und Nerven

Beitrag lesen