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Lungenkrebs: Patienten haben mehr Mikroplastik in der Lunge

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Lungenkrebs: Patienten haben mehr Mikroplastik in der Lunge

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mgb medizin Redaktion

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Erschienen in: Der Allgemeinarzt

Mikroplastik ist überall, auch im menschlichen Körper. Die Partikel sind so klein, dass sie unbemerkt über die Nahrung oder über die Atemluft aufgenommen werden. Über gesundheitliche Auswirkungen dieser Partikel ist bisher wenig bekannt. Eine neue Studie zeigt jetzt, dass es einen Zusammenhang zwischen Mikroplastik und Lungenerkrankungen gibt. Dazu wurden 100 Patienten mit Lungensymptomatik und erforderlicher Bronchoskopie eingeschlossen. Bei allen Teilnehmern wurde eine bronchoalveoläre Lavage (BAL) vorgenommen, bei der Hälfte der Patienten wurde zusätzlich eine Probe von Lungengewebe entnommen.

Jede Probe wurde auf Mikroplastik untersucht: In allen Proben fanden die Forscher insgesamt 232 Mikroplastikpartikel. Bei 70% der Patienten war Mikroplastik in mindestens einer Probe nachweisbar.

Bei insgesamt 50 der untersuchten 100 Patienten wurde Lungenkrebs diagnostiziert. Die gemeinsame Analyse der BAL- und Gewebeproben ein und desselben Patienten ergab, dass bei Menschen mit Lungenkrebs häufiger Mikroplastik nachweisbar war (66% vs. 46%). Auch wiesen sie insgesamt eine höhere Mikroplastikbelastung auf als Menschen ohne Lungenkrebs.

Die Ergebnisse sagen allerdings nichts darüber aus, warum es bei Lungenkrebs zu erhöhter Mikroplastikbelastung kommt.

Publikation: Dimeas IE etal. J Clin Med 2026; 15(17): 6503. https://doi.org/10.3390/jcm15176503

Quelle: European Respiratory Society report on the new research anlässl. ERS Congress 2026 in Barcelona

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