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Multiple Sklerose: Neue Empfehlungen zur Impfstrategie vor und bei Immuntherapie

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Multiple Sklerose: Neue Empfehlungen zur Impfstrategie vor und bei Immuntherapie

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Impfen und Infektionen

mgb medizin Redaktion

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Erschienen in: Der Allgemeinarzt

Patienten mit Multipler Sklerose (MS) haben aufgrund ihrer Erkrankung und der oft erforderlichen immunsupprimierenden Therapien ein besonders hohes Risiko für schwere Infektionen, die zu Schüben und bleibenden Behinderungen führen können. Die aktuelle Strategie des KKNMS e.V empfiehlt daher, notwendige Impfungen bei MS möglichst gut zu planen und frühzeitig abzuschließen, idealerweise, bevor eine neue verlaufsmodifizierende Immuntherapie begonnen wird. Eine frühzeitige Impfung ist deshalb ein integraler Baustein im langfristigen Behandlungsmanagement. Aber auch im Rahmen der Immuntherapie müssen Sicherheit und Wirksamkeit von Impfungenimmer auf individuelle Risiken hin geprüft werden.

Klar definierte Impfrichtlinien sind entscheidend, um MS-Patienten besser zu schützen und ihre Lebensqualität zu verbessern. Eine individuelle Beratung durch den behandelnden Neurologen, die Lebenssituation, Therapiestrategie und mögliche Begleiterkrankungen berücksichtigt, ist hierfür zwingend erforderlich. Mit der Aktualisierung der „Pocketcard Impfen“ bietet der KKNMS e.V.* klare Impfempfehlungen und Handlungsanweisungen. Damit soll die Umsetzung im Praxisalltag erleichtert werden.

Die aktualisierte „Pocketcard Impfen“ finden Sie hier:  https://www.kompetenznetz-multiplesklerose.de/wp-content/uploads/2026/01/KKNMS_Pocketcard-Impfen_Update-16.01.2026_FINAL.pdf

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Quelle:  News *Krankheitsbezogenes Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS)

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