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Nicht-fermentierte Milch: Hoher Konsum erhöht kardiovaskuläres Risiko – aber nur bei Frauen

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Nicht-fermentierte Milch: Hoher Konsum erhöht kardiovaskuläres Risiko – aber nur bei Frauen

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Herz und Kreislauf

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Erschienen in: Der Allgemeinarzt

Gesunde Ernährung kann vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen. Welche Wirkung Milch und Milch­produkte haben, ist noch nicht eindeutig belegt. Die konsumierte Menge scheint dabei eine Rolle zu spielen. Während hierzulande der Milchkonsum rückläufig ist, verzeichnet Skandinavien einen deutlich höheren Verbrauch. Schwedische Forscher wollten daher wissen, wie sich der Konsum von nicht-fermentierter Milch (Kohorte 1) und fermentierten Milchprodukten (Kohorte 2) auf die kardiovaskuläre Gesundheit auswirkt. Sie analysierten Daten von insgesamt 100.775 schwedischen Teilnehmern über einen Zeitraum von 33 Jahren. Neben der Erfassung von Ernährungs- und Lebensstilfak­to­ren bzw. Entnahme von Blutproben, machten sie auch Angaben zur konsumierten Menge an fermentierter und nicht-fermentierte Milch.

Ergebnis: mehr als 300 ml nicht-fermentierter Milch / Tag kann – unabhängig vom Fettgehalt – das kardiovaskuläre Risiko erhöhen, jedoch nur bei Frauen: sie zeigten bei dieser Menge höhere Raten an ischämischer Herzkrankheit sowie akutem Myokardinfarkt. Der Verzehr fermentierter Milchprodukte ging dagegen nicht mit höheren kardialen Risiken einher.

Quelle: Michaëlsson K et al. BMC Med 2024; 22:483. https://doi.org/10.1186/s12916-024-03651-1 

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