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Prä- und Probiotika: Nonfood-Substanzen senken Sterberisiko signifikant

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Prä- und Probiotika: Nonfood-Substanzen senken Sterberisiko signifikant

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mgb medizin Redaktion

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Erschienen in: Der Allgemeinarzt

Präbiotika und Probiotika natürlichen Ursprungs finden sich in ballaststoffreichen Lebensmitteln (z. B. Obst und Gemüse) und Joghurt. Demgegenüber stehen Nonfood-Präbiotika, -Probiotika und -Synbiotika (Kombination aus Prä- und Probiotika), Supplemente aus nicht-natürlichen Quellen, deren Anwendung sich in den letzten 20 Jahren etwa verdreifacht hat, nicht zuletzt aufgrund des positiven Einflusses auf das Darmmikrobiom. Im Gegensatz zu Präbiotika, Probiotika und Synbiotika aus natürlichen Quellen, gibt es bisher nur wenige Studien, die den Zusammenhang von Supplementen und Sterblichkeit untersucht haben. Chinesische Forscher konnten kürzlich zeigen, dass Nonfood-Prä-, Pro- und Synbiotika die Sterblichkeit beeinflussen. Sie werteten dazu Daten von 53.333 Erwachsenen aus dem National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES, 1999-2018) aus. Während einer medianen Nachbeobachtung von 10,6 Jahren wurden 9.117 Todesfälle dokumentiert (2.364 durch Herzkrankheiten, 1.964 durch Krebs, 4.700 durch andere Ursachen). Im Vergleich zu Nicht-Nutzern war bei Nonfood-Präbiotika-, Probiotika- und Synbiotika-Anwendern das Sterberisiko signifikant reduziert: Die Gesamtsterblichkeit war um 59% niedriger, kardiovaskuläre Sterblichkeit um 56%, Krebsmortalität um 49% (andere Ursachen um 64%).

Quelle: Zheng L et al. Nutr J 2025; 24 (45) https://doi.org/10.1186/s12937-025-01104-w

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