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Parodontitis: Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Ereignissen immer deutlicher

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Parodontitis: Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Ereignissen immer deutlicher

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mgb medizin Redaktion

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Erschienen in: Der Allgemeinarzt

Zahlreiche epidemiologische Studien bestätigen, dass Menschen mit chronischer Parodontitis häufiger einen Herzinfarkt, Schlaganfall und andere Folgen einer Atherosklerose erleiden. Eine Metaanalyse (57 Studien, 5,71 Millionen Teilnehmer) ergab zudem, dass Parodontitis das Sterberisiko durch eine koronare Herzkrankheit mehr als verdoppelt und das Sterberisiko durch einen Schlaganfall mehr als verdreifacht. Beweisen lässt sich der Zusammenhang indes nicht. Dennoch hält die American Heart Association (AHA) in ihrer aktuellen wissenschaftlichen Stellungnahme einen ursächlichen Zusammenhang für wahrscheinlich. Die AHA führt dazu neuere Studien die Verbindungen zu den pathogenetischen Faktoren der Atherosklerose gefunden haben. So war Parodontitis mit einem Anstieg des C-reaktiven Proteins (CRP) und anderer Entzündungsparameter assoziiert. Häufiger lag auch eine endotheliale Dysfunktion vor, Initialstörung der Atherosklerose. Zudem wurde bei Menschen mit Parodontitis ein Anstieg der arteriellen Gefäßsteifigkeit und eine Zunahme der Carotis-Intima-Media-Dicke beobachtet.

Trotz aller sich verdichtender Hinweise fehlt laut AHA der finale Beweis, dass, wenn Parodontitis die Entwicklung von Atherosklerose fördert, eine bessere Zahnhygiene vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen kann.

Literatur: Tran AH et al. Circulation 2025. Wissenschaftliche Stellungnahme der American Heart Association 2025. https://doi.org/10.1161/CIR.0000000000001390

Quelle: Pressemitteilung zu wissenschaftlicher Stellungnahme der American Heart Association AHA

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