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Positionspapier: Erstellung von Evidenzsynthesen im KI-Zeitalter

Illustration einer menschlichen Hand, die mit einer Roboterhand interagiert, um digitale medizinische Technologien zu symbolisieren.

Quelle: © mohsin – stock.adobe.com

Positionspapier: Erstellung von Evidenzsynthesen im KI-Zeitalter

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mgb medizin Redaktion

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Erschienen in: Der Allgemeinarzt

Wie können Forscher KI sinnvoll und verantwortungsbewusst bei Evidenzsynthesen einsetzen? Mit dieser Frage hat sich die Cochrane Collaboration gemeinsam mit drei weiteren Organisationen beschäftigt und das erste gemeinsame Positionspapier mit Empfehlungen dazu veröffentlicht.

Das Papier will dazu beitragen, dass Evidenzsynthesen durch angemessene Nutzung von KI schneller und günstiger fertiggestellt werden können als bisher. Gleichzeitig zeigt es aber auch Risiken auf, z.B. bei missbräuchlichem KI-Einsatz.

Autoren von Evidenzsynthesen tragen nicht nur die Verantwortung für Inhalt, Methodik und Ergebnisse ihrer Synthese, sondern auch für die Entscheidung, ob und in welcher Form sie KI einsetzen. Das Positionspapier empfiehlt daher, vor der Anwendung einer KI-Lösung dieses Tool kritisch zu prüfen im Hinblick darauf, was es bei konkreter Fragestellung leisten kann und was nicht.

Zur Wahrung von wissenschaftlicher Integrität, Qualität und Vertrauenswürdigkeit der Ergebnisse einer Evidenzsynthese muss sichergestellt werden, dass sämtliche automatisierten Schritte überwacht und ggf. korrigiert werden, jeder KI-Einsatz transparent, umfassend dokumentiert und begründet wird.

Weitere Informationen zum Positionspapier unter: Position statement on artificial intelligence (AI) use in evidence synthesis across Cochrane, the Campbell Collaboration, JBI and the Collaboration for Environmental Evidence 2025 | Cochrane Library

Qr Code für das Positionspapier

Quelle: Cochrane Deutschland

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