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Vitamin D3: Zielwertorientierte Supplementierung senkt Reinfarkt-Risiko

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Vitamin D3: Zielwertorientierte Supplementierung senkt Reinfarkt-Risiko

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mgb medizin Redaktion

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Erschienen in: Der Allgemeinarzt

Diverse Beobachtungsstudien haben bereits gezeigt, dass niedrige 25-Hydroxy-Vitamin-D-Spiegel mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko assoziiert sind. Dieses Risiko konnte jedoch nicht durch eine pauschale Vitamin D3-Supplementierung (d.h. einheitliche Dosen, unabhängig vom Vitamin-D-Spiegel) gesenkt werden. Gerade bei Patienten nach Myokardinfarkt, bei denen es um die Verhinderung erneuter kardialer Ereignisse geht, gewinnt Vitamin D3 als modifizierbarer Risikofaktor an Bedeutung. US-Forscher haben jetzt gezeigt, dass eine zielwertorientierte Vitamin-D3-Supplementierung (d.h. Dosierung orientiert sich am individuellenVitamin-D3-Blutspiegel) das Risiko eines Reinfarkts signifikant senken kann. In die randomisierte Studie wurden 630 Patienten mit akutem Myokardinfarkt innerhalb der letzten 4 Wochen eingeschlossen. Die Interventionsgruppe erhielt eine gezielte Vitamin-D3-Therapie (Kontrollgruppe ohne aktives Vitamin-D-Management). Interventionsziel war ein Vitamin-D3-Blutspiegel > 40 ng/ml.

Ergebnis: Bezüglich Gesamtrisiko gab es keinen signifikanten Unterschied in den Gruppen. Für den Endpunkt „erneuter Myokardinfarkt“ zeigte sich jedoch ein klarer Effekt: Mit der gezielten Vitamin-D-Strategie konnte das Risiko eines erneuten Myokardinfarkts um mehr als die Hälfte reduziert werden.

Quelle: Vitamin D3 breakthrough halves risk of second heart attack | ScienceDaily (abgerufen am 25.01.2026)

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