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Vorschau auf den DGGG-Kongress München

Panorama von Muenchen mit Frauenkirche vor schneebedeckten Alpen bei Sonnenaufgang als Symbol fuer den DGGG Kongress

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Vorschau auf den DGGG-Kongress München

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mgb medizin Redaktion

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Erschienen in: gyne

Vom 21. bis 24. Oktober findet der DGGG-Kongress in München statt. Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe präsentiert Programmhighlights zu Epigenetik, miRNA Biologie, forensisch-gynäkologischer Kooperation bei sexualisierter Gewalt und Hormonersatztherapie. Expertinnen und Experten beleuchten, wie Forschung die gynäkologische Praxis verändert – von der Schwangerschaft über die Onkologie bis zur Menopause. Die Vorträge zeigen neue Therapieansätze und Versorgungskonzepte für Patientinnen.

Zum Kongress

Vom 21. bis 24. Oktober findet der Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e. V. (DGGG) in München statt – unter dem Motto: UNSERE ZUKUNFT MIT WISSENSCHAFT – DIE FRAU IM BLICK. Die DGGG präsentiert bereits jetzt die ersten Programmhighlights.

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Epigenetik und miRNA Biologie als Game Changer

Univ.-Prof. Dr. med. Johannes Huber, ehem. außerordentlicher Professor an der Medizinischen Universität Wien, hält das Spitzenreferat „Epigenetik und miRNA Biologie – Die Game Changer unseres Faches“ und referiert damit über ein Thema, das das gesamte Fach betrifft. Das Fluktuationsmuster ovarieller Steroide im Menstruationszyklus induziert die Transkription regulativer mRNA. Diese ruft biologische Effekte hervor, die bisher ausschließlich Hormonen zugeordnet wurden. Während der Schwangerschaft tauschen Mutter und Kind miRNA-Stücke aus, die in der Diskussion um Leihmutterschaften berücksichtigt werden müssten. Bereits vor der Zeugung werden in den Keimzellen durch Lifestyle, Belastungen und Stress der Eltern miRNAs angeregt und an die Kinder weitergereicht. In der gynäkologischen Onkologie hat die miRNA-Therapie bereits Eingang gefunden.

Termin: Mittwoch, 21. Oktober, 11:15 bis 12:15 Uhr

Gewaltambulanz und Rechtsmedizin in der Patientinnenbetreuung

Prof. Dr. med. univ. Kathrin Yen, Ärztliche Direktorin des Instituts für Rechts- und Verkehrsmedizin am Universitätsklinikum Heidelberg, beleuchtet die Kooperation zwischen Gynäkologie und Rechtsmedizin im Kontext sexualisierter Gewalt. Die Keynote Lecture soll die Vorteile forensisch-gynäkologischer Kooperationen adressieren und für deren Ausbau werben. Ziel ist es, Betroffenen eine bestmögliche Versorgung und Beweissicherung anzubieten und klinische Kolleginnen und Kollegen bei diesem schwierigen Thema zu entlasten.

Termin: Donnerstag, 22. Oktober, 15:30 bis 16:00 Uhr

HRT – Nutzen und Risiken aus der Forschung für die Praxis

Prof. Dr. med. Dipl. Chem. Dr. rer. nat. Alfred O. Mueck, Honorary Director des Departments für Gynäkologische Endokrinologie an der Capital Medical University Beijing, hält ein Plädoyer für die Hormonersatztherapie. Hinsichtlich der Wirkung auf klimakterische Beschwerden und zur Prävention der Osteoporose kann sie durch keine nicht-hormonale Therapie ersetzt werden. Ihre Risiken können bei differenzierter Anwendung reduziert werden, insbesondere unter Beachtung der Unterschiede zwischen oraler und transdermaler HRT sowie der verschiedenen Gestagene.

Termin: Freitag, 23. Oktober, 8:00 bis 8:30 Uhr

Quelle: Mitteilung der DGGG vom 05.08.2026: #DGGG2026: Keynote Lectures und Spitzenreferate, die unser Fach bewegen

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