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Hormonelle Gesundheit als Longevity-Faktor

Abstrakte Illustration einer Frau umgeben von Hormon Molekuelen und forschenden Haenden als Symbol fuer hormonelle Gesundheit als Longevity Faktor

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Hormonelle Gesundheit als Longevity-Faktor

Aus der Industrie

Gynäkologie

Klimakterium und Menopause

mgb medizin Redaktion

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Erschienen in: gyne

Hormonelle Gesundheit ist ein wichtiger Faktor für gesundes Altern. Das betonte Dr. Tobias Lüke von Besins Healthcare Germany auf dem Hauptstadtkongress 2026 in Berlin. Nach der Menopause sinken die Spiegel von Estradiol und Progesteron. Dieser Hormonmangel kann Wechseljahresbeschwerden auslösen und das Osteoporose-Risiko erhöhen.

Longevity beim Hauptstadtkongress 2026

Sexualhormone spielen eine zentrale Rolle für gesundes Altern. Das betonte Dr. Tobias Lüke, Head of Medical bei Besins Healthcare Germany, auf dem Hauptstadtkongress 2026 in Berlin. Die Veranstaltung „Longevity – Voraussetzungen für ein gesundes Altern“ widmete sich der Frage, wie Menschen in Deutschland länger gesund leben können.

Hormonelle Gesundheit wird in Longevity-Debatte unterschätzt

Dr. Lüke machte deutlich, dass die Rolle der Sexualhormone in der Longevity-Debatte häufig unterschätzt wird. Testosteron, Progesteron und Estrogene beeinflussen weit mehr als die Fortpflanzung. Sie wirken auf Körperzusammensetzung, Stoffwechsel, Muskelmasse, Knochengesundheit, mentale Gesundheit und allgemeines Wohlbefinden.

Menopause erhöht Osteoporose-Risiko

Besonders relevant für die gynäkologische Praxis: Nach der Menopause sinken die Spiegel von Estradiol und Progesteron deutlich. Dieser Hormonmangel kann typische Beschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen oder Gelenkschmerzen auslösen. Zudem erhöht er das Risiko für Osteoporose. Die Erkrankung bleibt lange unbemerkt und wird häufig erst durch Frakturen sichtbar.

Dr. Lüke betonte, dass eine menopausale Hormontherapie bei Wechseljahresbeschwerden auch positive Effekte auf die Knochengesundheit haben kann.

Hormonelle Balance für gesundes Altern

„Longevity, also ein gesundes Altern, ist ohne hormonelle Balance nicht möglich“, so Dr. Lüke. Er sprach sich dafür aus, hormonelle Faktoren stärker in Präventions- und Longevity-Konzepte einzubeziehen. Ein aktiver Umgang mit Wechseljahresbeschwerden kann helfen, gesundheitliche Risiken besser zu erkennen und individuelle Maßnahmen zur Förderung eines gesunden Alterns einzuleiten.

Prävention muss gestärkt werden

Weitere Referentinnen und Referenten der Veranstaltung waren der Neurophysiologe und Buchautor Dr. Gerd Wirtz, Andrea Galle, Vorständin der mkk – meine krankenkasse, sowie Dr. Ellis E. Huber vom Büro für Gesundheit und Prävention e. V.

Dr. Wirtz thematisierte in seinem Vortrag vor allem den mangelnden Fokus auf Prävention. Dass in Deutschland pro Patientin und Patient jährlich nur 8,49 Euro für Prävention ausgegeben werden – bei 4.126 Euro Behandlungskosten, das zeige einen dringenden Handlungsbedarf zugunsten der Prävention, so Wirtz.

Insgesamt machte die Veranstaltung deutlich: Wer länger gesund leben möchte, sollte Prävention frühzeitig nutzen. Gleichzeitig muss Prävention im Gesundheitssystem ein stärkeres Gewicht bekommen.

Quelle: Pressemiteilung der Besins Healthcare GmbH vom 02.07.2026: Hormonelle Gesundheit ist wichtiger Longevity-Faktor

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