Kardiologie » Kongresse

»

Hypertonie: Wearables als Frühwarnsystem geeignet

Prof. Dr. Christina Magnussen spricht über Wearables und Bluthochdruck-Screening als Frühwarnsystem in der Kardiologie auf der DGK-Jahrestagung

Quelle: © mgo fachverlage

Hypertonie: Wearables als Frühwarnsystem geeignet

Videos

Kardiologie

Hypertonie, Kongresse

mgb medizin Redaktion

Verlag

1 MIN

Jede dritte erwachsene Person in Deutschland hat Bluthochdruck – oft unbemerkt. Prof. Dr. Christina Magnussen erklärt, was Smartwatches beim Hypertonie-Screening leisten können und wo ihre Grenzen liegen.

Bluthochdruck ist der weltweit führende Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen – und bleibt dennoch bei einem Großteil der Betroffenen lange unentdeckt. Jede dritte erwachsene Person in Deutschland ist betroffen, ohne es zu wissen. Können Wearables wie die Apple Watch hier als Frühwarnsystem dienen?

Prof. Dr. Christina Magnussen, stellvertretende Klinikdirektorin der Kardiologie am UKE Hamburg, beleuchtet nüchtern und evidenzbasiert, was digitale Helfer heute im Bereich Hypertonie-Screening und -Diagnostik wirklich leisten können – und wo die Grenzen algorithmusbasierter Blutdruckmessung im Vergleich zur klassischen klinischen Messung liegen.

Zugleich stellt sie eine Frage, die immer mehr Praxen beschäftigt: Wie gehen Ärztinnen und Ärzte mit Patientinnen und Patienten um, die mit einer Fülle von Wearable-Daten in die Sprechstunde kommen? Frühes Screening kann Leben retten – aber ärztliche Einordnung bleibt dabei unverzichtbar.


Der Text basiert auf dem Videostatement von Prof. Dr. Christina Magnussen (UKE Hamburg) im Rahmen der DGK-Jahrestagung 2026 in Mannheim.

Bildquelle: © mgo fachverlage

Weitere Beiträge zu diesem Thema

Tablet mit dem Schriftzug „Bluthochdruck“, daneben ein Stethoskop und Diagnoseunterlagen.

Hilo-Report: Hypertonie bei fast einem Viertel der Betroffenen unkontrolliert

Aus der Industrie

Zum Welt-Herz-Tag am 29.10. stand die Blutdruckkontrolle erneut im Fokus. Eine Anbieterbefragung weist auf Lücken bei der Hypertoniekontrolle hin. Kontinuierliche Messsysteme könnten zusätzliche Verlaufsdaten liefern – ihre klinische Aussagekraft ist jedoch geräte- und validierungsabhängig.

Kardiologie

Hypertonie

Beitrag lesen
Medizinische Illustration eines menschlichen Herzens mit blau hervorgehobener Aortenklappe.

Aortenklappeninsuffizienz: Transkathetertherapie versus Operation

Aktuelles

Die europäischen Leitlinien von 2025 befürworten bei hohem Operationsrisiko eine kathetergestützte Therapie der isolierten Aortenklappeninsuffizienz mit dafür entwickelten Klappen wie der JenaValve Trilogy (JVT); Vergleichsdaten zum chirurgischen Aortenklappenersatz (SAVR) sind jedoch rar. Die retrospektive, multizentrische EROICA-Studie verglich daher die klinischen Ergebnisse beider Verfahren.

Kardiologie

Kongresse

Beitrag lesen
Medizinische Illustration eines menschlichen Herzens mit einem aufgelegten Stethoskop.

ESC-Leitlinien setzen neue Akzente bei Herzinsuffizienz und ATTR-CM

Aus der Industrie

Bei einem Bayer-unterstützten Symposium im Rahmen der DGK Herztage 2026 standen die Basistherapie bei HFpEF, Acoramidis bei ATTR-CM und neue Auswertungen zu Vericiguat im Fokus. Die vorgestellten Daten stammen aus Studien mit unterschiedlichem Evidenzgrad und sind entsprechend einzuordnen.

Kardiologie

Kongresse

Beitrag lesen