Kardiologie » Sonstiges

»

Kardiologisch relevante Unterschiede zwischen Frau und Mann: Was ist in der Praxis zu beachten?

Symbolbild für Gendermedizin: Arzt hält männliches und weibliches Geschlechtssymbol vor blauem Hintergrund.

Kardiologisch relevante Unterschiede zwischen Frau und Mann: Was ist in der Praxis zu beachten?

Fachartikel

Kardiologie

Sonstiges

2 MIN

Erschienen in: herzmedizin

Rund zwei Jahrzehnte ist es her, seit medizinisch relevante Unterschiede zwischen Frauen und Männern
in den Fokus gerückt sind. Anfangs wurde die Zusatzbezeichnung „Gendermedizin“ von vielen belächelt,
erinnert sich Interviewpartnerin Prof. Dr. med. Andrea Bäßler, Regensburg. Bäßler ist Erstautorin
des 2024 publizierten DGK-Positionspapiers „Geschlechterspezifische Aspekte kardiovaskulärer Erkrankungen“.
Zwar hat sich die Genderforschung inzwischen etabliert, trotzdem mangelt es immer noch an
harten Daten. Immer noch gibt es kaum geschlechterdifferenzierte Leitlinienempfehlungen. Immer
noch werden geschlechterspezifische Unterschiede im Versorgungsalltag kaum berücksichtigt. Im
herzmedizin-Interview erläutert Prof. Bäßler, worauf Ärzt:innen bei der Behandlung von Frauen mit
kardiovaskulären Erkrankungen achten sollten.

Ein Interview mit Prof. Dr. med. Andrea Bäßler

Prof. Bäßler ist Leiterin der kardiologischen Hochschulambulanz der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin II des Universitären Herzzentrums am Universitätsklinikum Regensburg. Die Internistin und Kardiologin besitzt eine breitgefächerte Expertise u. a. auf dem Gebiet der kardiovaskulären Primär- und Sekundärprävention. In der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) engagiert sich Andrea Bäßler u. a. in der Arbeitsgruppe „Gendermedizin in der Kardiologie“. Unter ihrer Leitung entstand das erste Positionspapier der DGK zu geschlechterspezifischen Aspekten kardiovaskulärer Erkrankungen, das 2024 publiziert wurde. Darüber hinaus ist Andrea Bäßler an der Medizinischen Fakultät der Universität Regensburg Gleichstellungsbeauftragte für Wissenschaft sowie Mitglied der Ethikkommission.

Zum vollständigen Artikel

Bilderquelle: meeboonstudio – stock.adobe.com

Weitere Beiträge zu diesem Thema

Spendenübergabe für „Integrated LVAD Care" am UKGM Marburg – Förderverein übergibt 12.000-Euro-Scheck an Projektteam des Herzzentrums

Digitale Nachsorge bei Kunstherz: UKGM Marburg startet „Integrated LVAD Care”

News

Ein Kunstherz ermöglicht Leben außerhalb der Klinik – aber wie bleibt die spezialisierte Versorgung erreichbar? Das UKGM Marburg entwickelt ein digitales Konzept für die engmaschige Nachsorge bei LVAD-Patientinnen und -Patienten.

Kardiologie

Herzklappen- und strukturelle Erkankungen

Beitrag lesen
Medizinisches Dokument mit hervorgehobenem LDL-C-Zielwert – Treat to Target in der Lipidtherapie

Lipidtherapie kontrovers: Welche LDL-Strategie ist die beste?

Pharmaservice

Fire and Forget oder Treat to Target – die Lipidtherapie bleibt kontrovers. Auf den 10. Kardiologentagen 2026 in Berlin diskutierten Experten, welcher Ansatz in der Versorgungsrealität besser funktioniert. Unstrittig dabei: Wer Hochrisikopatienten schützen will, kommt an einer konsequenten LDL-Senkung nicht vorbei.

Kardiologie

Dyslipidämien

Beitrag lesen
Arzt verabreicht älterem Patienten eine Impfung – Influenza- und COVID-19-Impfung zur kardiovaskulären Prävention

Warum Kardiologen häufiger zur Impfung raten sollten

Pharmaservice

Respiratorische Infektionen wie Influenza, COVID-19, RSV und Pneumokokken-Erkrankungen sind längst als eigenständige Risikofaktoren für kardiovaskuläre Ereignisse anerkannt. Dennoch werden Impfungen in der kardiologischen Praxis bislang kaum systematisch angeboten – dabei könnte genau hier ein wirksamer Präventionsansatz liegen.

Kardiologie

Prävention und Rehabilitation

Beitrag lesen