Schizophrenie zählt zu den komplexesten und folgenreichsten psychischen Erkrankungen – und bleibt trotz jahrzehntelanger Forschung in vielen Aspekten wissenschaftlich wie klinisch herausfordernd. Ob Ursachenforschung, Früherkennung, Pharmakotherapie oder die Einbindung der Patientinnen und Patienten in den Behandlungsprozess: Das Fachgebiet befindet sich im Wandel.
Newron schließt das Screening für die Rekrutierung für die potenziell zulassungsrelevante Phase-3-Studie ENIGMA-TRS 1 ab, in der Evenamide als Zusatztherapie bei Patienten mit behandlungsresistenter Schizophrenie (TRS) untersucht wird. ENIGMA-TRS 1 ist eine Phase 3, internationale, einjährige, doppelt verblindete, placebo-kontrollierte Studie mit mindestens 600 Patienten; 12-Wochen-Studienergebnisse werden für das 1. Quartal 2027 erwartet.
Die RESHAPE-Studie liefert erstmals Real-World-Daten zum Einsatz von Risperidon ISM® (Okedi®) bei akut exazerbierter Schizophrenie im stationären Setting. Bei 275 Patient*innen zeigte sich eine schnelle Symptomverbesserung ab Tag 8 sowie mehr Funktionsfähigkeit und Zufriedenheit. Viele konnten im Median nach 8 Tagen entlassen werden; die Verträglichkeit war überwiegend gut, eine orale Begleittherapie brachte keinen Zusatznutzen.
Länger wirksame Depot-Antipsychotika können die Adhärenz verbessern und den Behandlungsalltag erleichtern. Dies belegen Real-World-Daten bei Personen mit Schizophrenie, die auf das 2 Monatsdepot Abilify Maintena® 960 mg umgestellt wurden.
Das Metakognitive Training stellt ein evidenzbasiertes, praxisnahes und niedrigschwelliges psychotherapeutisches Verfahren für Menschen mit Psychosen dar. Es ergänzt pharmakologische und psychotherapeutische Standardverfahren und lässt sich flexibel in unterschiedlichen Versorgungs-Settings einsetzen.
Die vierte Version der S3-Leitlinie Schizophrenie wurde am 15. Oktober 2025 veröffentlicht. Zahlreiche Empfehlungen wurden aktualisiert, neu formuliert oder gestrichen. Ein Fokus liegt auf dem klinischen Hochrisiko für Psychosen (CHR-p), das meist einer ersten psychotischen Episode (FEP) vorausgeht.
Der frühzeitige Einsatz von Depot-Antipsychotika steigert die Chance auf langfristigen Behandlungserfolg bei Schizophrenie, erklärte Prof. Dr. Christoph U. Correll, Berlin, bei einem Satellitensymposium von ROVI zur DGPPN-Jahrestagung 2025.
Die Legalisierung von Cannabis könnte für mehr Psychosen und Aufnahmen in Kliniken verantwortlich sein. Dies legt eine Pilotuntersuchung am Lehrstuhl und der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für Psychosomatik der Universität Augsburg unter Leitung von Prof. Dr. Alkomiet Hasan nahe.
Rund 700 Millionen Menschen nutzen ChatGPT nach den Angaben von OpenAI inzwischen jede Woche. Doch was passiert, wenn es nicht bei Alltagsfragen bleibt, sondern die Nutzenden eine ungesunde Beziehung zum Chatbot aufbauen oder in den Gesprächen einen Therapieersatz suchen?
Bei etwa 80 Prozent der Schizophrenie-Betroffenen treten unabhängig von den Nebenwirkungen der Antipsychotika motorische Störungen auf. Bei jedem zweiten Betroffenen sind die Bewegungen und auch die Gedankengänge verlangsamt. Der inzwischen veraltete "motorische Homunkulus" kann dies nur unzureichend erklären.
Schizophrenie zählt zu den komplexesten und folgenreichsten psychischen Erkrankungen – und bleibt trotz jahrzehntelanger Forschung in vielen Aspekten wissenschaftlich wie klinisch herausfordernd. Ob Ursachenforschung, Früherkennung, Pharmakotherapie oder die Einbindung der Patientinnen und Patienten in den Behandlungsprozess: Das Fachgebiet befindet sich im Wandel.
Newron schließt das Screening für die Rekrutierung für die potenziell zulassungsrelevante Phase-3-Studie ENIGMA-TRS 1 ab, in der Evenamide als Zusatztherapie bei Patienten mit behandlungsresistenter Schizophrenie (TRS) untersucht wird. ENIGMA-TRS 1 ist eine Phase 3, internationale, einjährige, doppelt verblindete, placebo-kontrollierte Studie mit mindestens 600 Patienten; 12-Wochen-Studienergebnisse werden für das 1. Quartal 2027 erwartet.
Die RESHAPE-Studie liefert erstmals Real-World-Daten zum Einsatz von Risperidon ISM® (Okedi®) bei akut exazerbierter Schizophrenie im stationären Setting. Bei 275 Patient*innen zeigte sich eine schnelle Symptomverbesserung ab Tag 8 sowie mehr Funktionsfähigkeit und Zufriedenheit. Viele konnten im Median nach 8 Tagen entlassen werden; die Verträglichkeit war überwiegend gut, eine orale Begleittherapie brachte keinen Zusatznutzen.
Länger wirksame Depot-Antipsychotika können die Adhärenz verbessern und den Behandlungsalltag erleichtern. Dies belegen Real-World-Daten bei Personen mit Schizophrenie, die auf das 2 Monatsdepot Abilify Maintena® 960 mg umgestellt wurden.
Das Metakognitive Training stellt ein evidenzbasiertes, praxisnahes und niedrigschwelliges psychotherapeutisches Verfahren für Menschen mit Psychosen dar. Es ergänzt pharmakologische und psychotherapeutische Standardverfahren und lässt sich flexibel in unterschiedlichen Versorgungs-Settings einsetzen.
Die vierte Version der S3-Leitlinie Schizophrenie wurde am 15. Oktober 2025 veröffentlicht. Zahlreiche Empfehlungen wurden aktualisiert, neu formuliert oder gestrichen. Ein Fokus liegt auf dem klinischen Hochrisiko für Psychosen (CHR-p), das meist einer ersten psychotischen Episode (FEP) vorausgeht.
Der frühzeitige Einsatz von Depot-Antipsychotika steigert die Chance auf langfristigen Behandlungserfolg bei Schizophrenie, erklärte Prof. Dr. Christoph U. Correll, Berlin, bei einem Satellitensymposium von ROVI zur DGPPN-Jahrestagung 2025.
Die Legalisierung von Cannabis könnte für mehr Psychosen und Aufnahmen in Kliniken verantwortlich sein. Dies legt eine Pilotuntersuchung am Lehrstuhl und der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie sowie für Psychosomatik der Universität Augsburg unter Leitung von Prof. Dr. Alkomiet Hasan nahe.
Rund 700 Millionen Menschen nutzen ChatGPT nach den Angaben von OpenAI inzwischen jede Woche. Doch was passiert, wenn es nicht bei Alltagsfragen bleibt, sondern die Nutzenden eine ungesunde Beziehung zum Chatbot aufbauen oder in den Gesprächen einen Therapieersatz suchen?
Bei etwa 80 Prozent der Schizophrenie-Betroffenen treten unabhängig von den Nebenwirkungen der Antipsychotika motorische Störungen auf. Bei jedem zweiten Betroffenen sind die Bewegungen und auch die Gedankengänge verlangsamt. Der inzwischen veraltete "motorische Homunkulus" kann dies nur unzureichend erklären.
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